Untersuchung – Wirkstoff im Visier: Nach drei Toten durch alternative Krebs-Therapie

September 26th, 2016

Der Stoff „3-Bromopyruvat“, mit dem Patienten in einem deutschen Krebs-Therapiezentrum behandelt wurden, könnte möglicherweise verunreinigt oder falsch dosiert gewesen sein

Nach dem Tod von drei Patienten eines alternativen Krebs-Therapiezentrums in Deutschland konzentrieren sich die Ermittler auf den Behandlungs-Wirkstoff „3-Bromopyruvat“. „Es gibt die Arbeitsthese, dass mit dem Wirkstoff etwas nicht in Ordnung war“, sagte Oberstaatsanwalt Axel Stahl in Mönchengladbach.

Möglicherweise sei der Stoff verunreinigt oder die Dosierung nicht richtig gewesen, sagte Stahl. Der Heilpraktiker habe den Wirkstoff aber für die Therapie verwenden dürfen.

Insgesamt seien 69 Patienten der Praxis gestorben. Die Ermittler prüften, ob es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen und einer Behandlung mit dem Präparat gegeben habe. Dazu befrage man mit Hilfe der niederländischen Polizei Angehörige. Einem Großteil der Patienten konnte nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus schulmedizinischer Sicht nicht mehr geholfen werden.

Nach einer Behandlung in dem alternativen Krebszentrum am Niederrhein im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen waren Ende Juli drei von fünf Patienten gestorben. Die Patienten stammten aus den Niederlanden und aus Belgien. (APA, red, 26.8.2016)

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Schlafstörungen: Erst Verhaltenstherapie, dann Medikamente

Mai 19th, 2016

Schlafstörungen: Erst Verhaltenstherapie, dann Medikamente Die kognitive Verhaltenstherapie empfehlen US-amerikanische Ärzte als First-Line-Behandlung für erwachsene Patienten mit chronischen Schlafstörungen. Erst wenn die nicht-medikamentöse Therapie keinen Erfolg bringt, könnten Arzneimittel in Absprache mit dem Betroffenen und nach Aufklärung über Kosten, Nutzen und Risiken der Präparate ergänzend für kurze Zeit zum Einsatz kommen. Das halten die Experten des American College of Physicians (ACP) erstmals in einer Leitlinie fest, die jetzt im Fachjournal «Annals of Internal Medicine» erschien.
 
Aus Sicht von ACP-Präsident Dr. Wayne Riley haben die Wirkstoffe, die bei Schlafstörungen angewendet werden, schlichtweg zu viele Nebenwirkungen. «Obwohl es bislang keinen direkten Vergleich gibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die kognitive Verhaltenstherapie weniger schädlich ist als die medikamentöse Behandlung», sagte er. In der neuen Leitlinie erhält sie daher klar den Vorzug vor der Pharmakotherapie.
 
Das Konzept umfasst eine Vielzahl verschiedener Methoden wie etwa Schlafrestriktion, Aufklärung zur richtigen Schlafhygiene und die Stimulus-Kontroll-Technik. Die Patienten könnten sich in Einzel- und Gruppentherapien, telefon- und webbasierten Modulen oder mittels Selbsthilfebüchern schulen lassen, so die ACP-Spezialisten. «Medikamente sollten im Idealfall nicht länger als vier bis fünf Wochen angewendet werden. Anschließend sollte der Patient in der Lage sein, die Schlaflosigkeit mit den erlernten Fähigkeiten langfristig in den Griff zu bekommen», sagte Riley. Andernfalls müsse der Arzt andere, behandelbare Erkrankungen als Ursache für die Insomnie in Betracht ziehen. Das könnten etwa Depressionen, eine vergrößerte Prostata, der Missbrauch von Arznei- und Suchtmitteln, Schlafapnoe oder das Restless-Legs-Syndrom sein. 

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Mythen zur Geburtseinleitung: Was taugen Rizinusöl, Sex und heiße Bäder?

November 25th, 2015

Der Bauch ist riesig und jede Bewegung fällt schwer: Wenn der Geburtstermin näher rückt, wünschen sich die meisten Schwangeren nur noch, dass es endlich losgeht. Die Anspannung wächst vor allem, wenn nach rund einer Woche Überfälligkeit die medikamentöse Geburtseinleitung in einer Klinik ansteht. „Viele Frauen versuchen sich dann an alternativen Methoden, um die Geburt in Gang zu bringen„, sagt Renate Nielsen vom Deutschen Hebammenverband. Ob Rizinusöl, Bewegung, Sex oder Darmspülung: Eindeutige Belege für die Wirksamkeit dieser Hausmittelgibt es nicht. Denn wie eine Geburt genau ins Rollen kommt, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt.

„Man vermutet, dass das Kind selbst ein Reifesignal gibt und damit die Wehentätigkeit aktiviert“, so Nielsen. Hausmittel könnten diesem Prozess höchstens einen letzten Schubs geben, meint auch Achim Rody, Leiter der Universitäts-Frauenklinik am Campus Lübeck. Er rät Schwangeren davon ab, Experimente im Alleingang zu machen. „Besonders Rizinusöl sollte nicht ohne die Betreuung einer Hebamme oder eines Arztes eingenommen werden“, sagt Rody.

Möglichkeiten und Risiken alternativer Methoden – ein Überblick

Rizinusöl-Cocktail

Das Pflanzenöl aus den Samen des tropischen Wunderbaums ist eine der bekanntesten alternativen Einleitungsmethoden. Getrunken wird es in einer Kombination mit Mandelmus, süßem Saft und Alkohol, häufig Aprikosensaft und Sekt. Durch die abführende Wirkung auf den Darm soll auch die Gebärmutter zu Kontraktionen angeregt werden. Eine Studie der Universitäts-Frauenklinik Ulm aus dem Jahr 2009 mit 120 Frauen belegt tatsächlich eine Wirkung bei Mehrgebärenden – zumindest im direkten Vergleich mit sogenannten Prostaglandin-Gelen. Diese können den Gebärmutterhals und den Muttermund auf die Geburt vorbereiten, ein Prozess, den Mediziner und Hebammen Reifung nennen.

In einer Metastudie der renommierten Cochrane Database, in der drei Rizinusöl-Testreihen mit insgesamt 233 Frauen verglichen wurden, konnten keine Effekte auf den Geburtsverlauf nachgewiesen werden. Nachteile hingegen schon: Alle Frauen berichteten, dass sie nach der Einnahme unter Übelkeit litten. „Eine Nebenwirkung, die man bei hochschwangeren Frauen nicht provozieren sollte“, sagt Achim Rody und warnt: „Rizinusöl kann zu starken Durchfällen führen und den Körper der Frau unnötig schwächen.“ Zudem sei der in den Cocktail-Rezepten angegebene Alkohol tabu.

Treppen steigen, Fenster putzen

Bewegung, besagt der Volksmund, bringt die Wehen in Gang. „Das stimmt auch“, meint Renate Nielsen, „allerdings nur, wenn sie schon da sind.“ Auch Achim Rody ist überzeugt, dass durch Spazierengehen oder Staubsaugen der Geburtsbeginn nicht provoziert werden kann: „Allerdings kann Bewegung helfen, leichte Wehen in Gang zu halten, die im Liegen vielleicht wieder abklingen würden.“ Ein Spaziergang oder Treppensteigen helfe dem Kind dann, mit dem Kopf tiefer ins Becken zu rutschen. Starke Anstrengungen seien aber nicht ratsam: „Schwangere sollten sich in einem gemäßigten Tempo bewegen, immer so, dass sie sich dabei wohlfühlen“, sagt Rody.

Koitus und Brustwarzen-Stimulation

Auch in der männlichen Samenflüssigkeit stecken Prostaglandine, die Ärzte mitunter zur Reifung des Muttermundes verordnen. „Im Sperma sind diese Hormone allerdings in so geringer Menge vorhanden, dass eine einleitende Wirkung nicht zu erwarten ist“, sagt Rody. In Kombination mit dem Bindungshormon Oxytocin, das der Körper beim Sex ausschüttet, und den Kontraktionen der Gebärmutter durch den weiblichen Orgasmus könne jedoch der letzte Anstoß für den Start der Geburt gegeben werden. „Es ist dann aber immer eine Frage des richtigen Zeitpunkts und reiner Zufall, ob man diesen erwischt“, so der Gynäkologe.

Dass eine Brustwarzen-Stimulation die Geburt allerdings in Gang bringen kann, darauf deutet eine Metastudie aus dem Jahr 2005 hin. Die Auswertung von sechs Studien mit 719 Patientinnen hat gezeigt, dass Frauen mit reifem Gebärmutterhals innerhalb von 72 Stunden nach dieser Mini-Massage häufiger Wehen bekommen als Schwangere, die ihre Brustwarzen nicht stimulieren. Bei Frauen mit unreifem Gebärmutterhals passierte hingegen nichts.

Darmspülung

Mit Abführmitteln oder Einläufen soll der Darm und damit auch die Gebärmutter in Bewegung gebracht werden. „Meiner Erfahrung nach funktioniert das nicht“, sagt Nielsen, vielmehr sei das Gegenteil der Fall: „Die Durchfälle können einen Mineralstoffmangel bei der Schwangeren verursachen und ihren Kreislauf schwächen.“ Mit diesen Risiken belaste man die bevorstehende Geburt. „Diese Methoden sind überhaupt nicht empfehlenswert“, urteilt die Hebamme.

Heiß baden

„Ein heißes Bad in der Wanne tut gut, bringt aber die Geburt nicht ins Rollen“, sagt Nielsen. Vor dem Geburtsbeginn sei ein Wannenbad höchstens sinnvoll, um Übungswehen von richtigen Wehen zu unterscheiden. „Übungswehen hören in der Badewanne wieder auf“, sagt die Expertin. Rody warnt zudem vor zu hohen Temperaturen: „Auch wenn die Schwangere die Temperatur angenehm findet, das Kind im Bauch kann dabei überhitzen!“

Alkohol trinken

Einen kleinen Sekt für den Kreislauf oder zur Entspannung? „Auf keinen Fall“, sagt Rody. „Alkohol ist für schwangere Frauen aufgrund der Risiken für das Baby tabu.“ Zudem hemmt Alkohol die Ausschüttung von Oxytocin und wurde früher sogar als Wehenhemmer eingesetzt.

Kleine Helfer

Im Internet und in Ratgebern gibt es unzählige weitere Tipps, die Geburt in Gang zu bringen. Von Eisenkrauttee bis Nelkenöl-Tampons: „Diese Mittel beruhen nur auf Erfahrungswissen“, sagt Nielsen. „Manche Hebammen schwören darauf, andere wiederum halten gar nichts davon.“ Da wissenschaftliche Belege fehlen, seien Erfolgsmeldungen in der Regel auf Einzelfälle zurückzuführen, sagt Rody: „Und da hat der Zufall seine Hand im Spiel.“

 

Gelesen auf:

www.spiegel.de

Die Wahrheit über Vitamine (1) – Mythos Vitamin C – Warum Tabletten nicht vor Erkältungen schützen

November 25th, 2015

Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland schwört auf den Vitamin-Kick aus der Packung. Das Angebot ist riesig – und die Versprechungen auch. Die Brausetabletten und Pillen suggerieren Vitalität, Gesundheit und starke Abwehrkraft. Die Präparate sind beliebt wie nie, der Markt boomt – Nahrungsergänzungsmittel sind ein Riesengeschäft. „Allein im Jahr 2010 belief sich der Umsatz auf über 900 Millionen Euro“, sagt Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE).

Entzauberung eines Mythos

Vitamine sind ohne Zweifel wichtig. Der Mensch muss sie durch seine Ernährung aufnehmen, denn der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Viele Menschen wollen sich dabei nicht auf natürliche Vitaminlieferanten wie Äpfeln, Brokkoli oder Fleischverlassen, auch weil sie glauben, mit Nährstoffen unterversorgt zu sein. Selbst wer sich ausgewogen ernährt, greift deshalb zur Brausetablette, nach dem Motto „kann ja nicht schaden“.

Die Vitamingläubigkeit könnte ihren Ursprung darin haben, dass ein schwerer Vitaminmangel durchaus gesundheitliche Risiken birgt. Jahrhundertelang litten Seeleute an Skorbut, weil sie sich auf ihren langen Schiffsreisen einseitig ernährten und kein Vitamin C zu sich nahmen. Sie erkrankten an Durchfall, Fieber und Zahnausfall. Viele starben aufgrund des Vitamindefizits. Erst als die Seeleute Zitrusfrüchte und Sauerkraut mit an Bord nahmen, verlor die Krankheit ihren Schrecken.

Daraus folgerten Forscher, dass Vitamine per se gesund sein müssten – je mehr desto besser. Der Denkfehler dabei: Dass ein eklatanter Mangel an Nährstoffen das Immunsystem schwächt und zu Erkrankungen führt, lässt nicht den Umkehrschluss zu, dass künstlich zugeführte Vitamine gesunden Menschen nutzen.

Nichts als leere Versprechungen

Dazu kommt, dass die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln seit Jahrzehnten durch ihre massive Werbungden Eindruck erwecken, die Deutschen litten unter Vitaminmangel. Die Werbeversprechen suggerieren, dass jeder durch den Zusatz von Vitaminen und Spurenelementen etwas für seine Gesundheit tun könnte.

Vor allem gegen Husten, Schnupfen und Halsweh versuchen sich daher viele Menschen im Winter immer noch mit der vermeintlichen Wunderwaffe, den Nahrungsergänzungsmitteln, zu wappnen. Die Regale in den Apotheken bieten eine große Auswahl an verschiedensten Produkten. Das ist erstaunlich, denn bislang gibt es keine einzige Studie, die den Nutzen künstlicher Vitamine im Erkältungsfall eindeutig belegen kann.

Originalbeitrag lesen:

www.focus.de/gesundheit/ratgeber/

Gültig für das ganze Leben – Zehn Gründe, warum Yoga jedem Menschen gut tut

Oktober 27th, 2015

Ob seelischer Stress, körperliche Verspannung oder Fitness: Yoga scheint die Lösung vieler Probleme zu sein. FOCUS-Online-Experte Timo Wahl erklärt, auf welche Weise die Übungen wirken und wie jeder aus der indischen Lehre sowohl physisch als auch psychisch schöpfen kann.

Ihre Schultern sind verspannt? Sie haben keine Lust auf Power-Sport? Im Kopf schwirren die Gedanken umher? Versuchen Sie es mal mit Yoga. Timo Wahl verrät noch zehn Gründe, warum Ihnen die Übungen gut tun:

1. Loslassen lernen

Den Deutschen eilt der Ruf voraus, ein Volk der Denker zu sein. Nachteil der weit verbreiteten Kopflastigkeit ist, dass man zu wenig in Kontakt mit seinem Körper kommt. Yoga bietet die Möglichkeit, sich genau dieser vernachlässigten Seite zu widmen. Anzunehmen, dass nicht nur die Ratio zählt, ist ein erster Schritt zu einem besseren Umgang mit sich selbst und erleichtert das Loslassen.

2. Gemeinschaftsgefühl und Fehlerkorrektur

Yoga-Einsteigerlernen die wichtigsten Techniken und Übungen fast immer in Kursen kennen. Und auch Fortgeschrittene perfektionieren ihre Praxis gerne in Gruppen. Positiver Nebeneffekt ist, dass man sich in einer Community von Gleichgesinnten gut aufgehoben und getragen fühlt.

Überdies kann ein guter Lehrer Fehler oder Gewohnheiten korrigieren, sodass jeder immer wieder bewusst seine eingefahrenen Pfade verlässt.

3. Training unabhängig von Zeit und Ort

Zu Hause, im Park, auf Reisen – wer die Yoga-Basics beherrscht, kann sie überall und eigenständig ohne großen Aufwand in die Praxis umsetzen. Und das zu jeder Tageszeit: Am Morgen hilft Yoga mit bestimmten Übungen, gut vorbereitet, und vitaler in den Tag zu gehen. Abends erleichtert es mit anderen das Runterkommen sowie Abschalten und sorgt erwiesenermaßen für eine bessere Schlafqualität.

4. Krisen früh erkennen

Schule, Studium, Beruf – die meisten Menschen investieren ebenso viel Zeit wie Energie in Ausbildung und Karriere. Wer verstärkt im Außen agiert, hinterfragt seinen Weg oft erst mit Mitte, Ende 30 – für viele eine Zeit der Krise. Denn nicht immer passen Anspruch und Ist-Zustand zusammen. Da Yoga die Achtsamkeit, also genaues Hinschauen schult, macht man sich persönliche Entwicklungen bewusster und kann frühzeitig reagieren, wenn sie in die falsche Richtung laufen.

5. Mobilität, Stärkung des Immunsystems und Regeneration

Yoga ist gesundheitsfördernd. Denn es macht mobiler, stärkt das Immunsystem, kann bei der Regeneration und Heilung vieler Krankheiten unterstützen. Indem man sich gezielt auf seinen Körper einlässt, können positive Prozesse in Gang gesetzt werden. Darüber hinaus tut Yoga auch der Seele gut, weil man etwas Sinnvolles für sich tut und lernt, gut beziehungsweise besser auf sich zu achten.

6. Bewusstsein – auch über die Ernährung

Die positiven Effekte von Yoga sind nicht auf die Matte beschränkt, sondern bringen oft eine Ausweitung auf andere Bereiche mit sich. Wer regelmäßig praktiziert, macht sich aufgrund der gesteigerten Achtsamkeit mehr Gedanken über seine Lebensweise – angefangen von der Notwendigkeit des regelmäßigen Innehaltens bis hin zur Ernährung, die oft in Richtung vegetarisch oder sogar   vegan geht.

7. Yoga ist ideal für Alt und Jung

Egal ob Kind, Jugendlicher, Erwachsener oder Senior – Yoga ist für jeden Menschen und Lebensabschnitt geeignet. Voraussetzung ist allerdings, dass man sich den richtigen Kurs auf einem geeigneten Niveau aussucht. Nichts ist kontraproduktiver als das Gefühl der Überforderung. Grundsätzlich sollte man sich aber vom Vergleichen mit anderen frei machen. Wichtig ist es stattdessen, sich und die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind.

8. Schnupperkurse nutzen

Immer mehr Hotels bieten Yoga-Kurse an. Sie sind eine gute Gelegenheit, um in entspannter Urlaubs-Atmosphäre in dieses Thema hinein zu schnuppern. Zu große Erwartungen sollten Sie – abgesehen von längeren Workshops – jedoch nicht haben. Ebenso unterschiedlich wie die Teilnehmer sind Vorkenntnisse und Fertigkeiten, so dass jeder mitkommen können muss und das Level entsprechend wenig weit fortgeschritten sein kann.

9. Yoga in den Alltag integrieren

Die Matte als Oase: Diese Vorstellung mag viele Menschen beflügeln. Dennoch sollten Sie Yoga nicht als Kontrastprogramm fern vom Alltag verstehen, sondern Yoga möglichst in ihn integrieren. Auf der Matte als Mikrokosmos lässt sich vieles lernen und erfahren, das Sie auf Ihr gesamtes Leben übertragen können.

10. Selbsterkenntnis erlernen

Immer mehr Menschen stellen sich die Frage nach einer Aufgabe, nach Wachstum, Entwicklung und Sinnhaftigkeit in einem altruistischen Sinn. Dafür ist Yoga sicherlich die ideale Basis um sich selbst zu erkennen und somit dieser Frage ein fundiertes Fundament zu geben.

 

 

Gelesen auf:

 

http://www.focus.de/

Timo Wahl ist studierter Sportwissenschaftler. Seit 1998 hat er zahlreiche Workshops und Weiterbildungen bei international bekannten Lehrern in den Bereichen Hatha-, Vinyasa- und Asthanga-Vinysa-Yoga absolviert. 2003 war er Mitbegründer des Balance Yoga-Studios in Frankfurt und begann dort 2004, auch auszubilden.

Derzeit bietet der zertifizierte Yogalehrer Teacher Trainings, Kurse und drei bis vier Retreats pro Jahr an. Timo Wahl begleitet achtsam und mit Freude seine Schüler auf Ihrem persönlichen Weg. Wichtige Elemente seines persönlichen „Systems“ ist zum einen der körperliche Aspekt mit einer Kombination aus fließenden Bewegungsabläufen und kraftvollen Haltepositionen, zum anderen die spirituelle Seite mit starken buddhistischen Bezügen rund um das Schlüsselwort Achtsamkeit. Ein weiteres Steckenpferd von ihm ist die Körpermeditation. www.earthyoga.de

 

 

Aktennotizen zum Germanwings-Todespilot – Kochen, Einkaufen, Fernsehen – So lief der letzte Abend von Andreas L.

Oktober 3rd, 2015

Noch immer ist unfassbar, was Andreas L. antrieb, die Germanwings-Maschine in den französischen Alpen zum Absturz zu bringen und 149 Menschen mit sich in den Tod zu reißen. Wie schlecht es psychisch um den 27-Jährigen bestellt war, bemerkte noch nicht mal seine Freundin. Das geht aus Aktenvermerken der Staatsanwaltschaft Düsseldorf hervorgeht, die der „Bild“-Zeitung vorliegen.

Der letzte Abend mit der Freundin

So verlief etwa der letzte Abend des Paares – der 23. März 2015 – völlig unauffällig, wie die Frau im Verhör der Polizei schilderte: L. habe bereits gekocht, als sie von der Arbeit nach Hause kam.

Man habe dann gemeinsam die Einkäufe für die Woche erledigt, anschließend ferngesehen und sei dann schlafen gegangen. Der Freundin sei „nichts Ungewöhnliches an seinem Verhalten aufgefallen“, notierten die Beamten. Von seinen massiven psychischen Problemen wusste die junge Frau nichts.Auch dass er an dem Tag eine Patientenverfügung unterzeichnet hatte, ahnte sie nicht.

Wie ihn sein Kollege am Tag vor dem Todesflug erlebte

Auch bei dem Piloten, mit dem er am Tag vor der Katastrophe einen gemeinsamen Flug von Düsseldorf nach Berlin-Tegel absolvierte, hinterließ er „insgesamt einen guten Eindruck“. Die beiden unterhielten sich unter anderem über Cockpit-Türen und den 11. September 2001.

Was im „Glückstagebuch stand“ 

Doch es war nichts okay. L. litt an schweren Schlafstörungen, wie er in seinem Tagebuch mit dem Titel „Glückstagebuch von Andy“ notierte, das er im Januar begann. An einer Stelle heißt es darin: „Vier Stunden am Stück geschlafen.“ Daneben malte L. einen Smiley, wie „bild.de“ berichtet. Im Buch fanden sich auch ein Rezept für das Beruhigungsmittel Lorazepam und das Antidepressivum Mirtazapin.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten eine leere Packung der Antidepressiva Mirta TAD N2, Mirtazapin-Neurexpharm und Lorazepam-Neuraxpharm. Weitere leere Tablettenpackungen von Antidepressiva und Stimmungsaufhellern hätten im Mülleimer, berichtet „bild.de“ weiter.

Das Verhältnis zur Familie

Andreas L., Jahrgang 1987, hatte laut Akte eine ganz normale Kindheit in bürgerlichen Verhältnissen. Von Freunden wird er als häuslicher Typ beschrieben, besonders zu seiner Mutter soll er ein inniges Verhältnis gehabt haben. Mit seiner langjährigen Freundin plante er bereits eine eigene Familie.

Hausarzt befürchtete Psychose

Einen Großteil der Aktennotizen nimmt die Krankengeschichte des Kopiloten ein. L. besuchte zahlreiche Haus- und Augenärzte, Neurologen und Psychologen. Er schilderte vor allem Sehstörungen, Blitze und Lichtempfindlichkeit und hatte panische Angst vor dem Erblinden.

In einem Befund einer neurologischen Praxis in Düsseldorf von Februar 2015 heißt es: „Die Verdachtsdiagnose lautet auf hypochondrische Störung (…) Abgesehen von einem sehr fokussierten Denken auf die Sehstörung waren die erhobenen Befunde neurologischer und psychischer Art unauffällig. Suizidalität wurde verneint.“

L.s Hausarzt riet ihm im März 2015 zu einer Behandlung in einer Psychiatrischen Tagesklinik, weil er befürchtete, dass sich eine Psychose anbahnte, wie „bild.de“ berichtet. Der Arzt stellte L. vom 12. bis 30. März 2015 eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus. Dennoch trat der Kopilot in dieser Zeit seinen Dienst an.

 

Gesichtet bei:

http://www.focus.de

Bluthochdruck wird oft zu spät erkannt

Mai 17th, 2015

Stuttgart (ots) – Magazin Reader’s Digest informiert über das Gesundheitsrisiko Bluthochdruck und gibt Tipps zur Vorbeugung

Jeder dritte Europäer über 18 Jahren hat einen hohen Blutdruck. Viele Betroffene wissen aber nicht, dass sie unter Hypertonie, so der Fachbegriff für Bluthochdruck, leiden. Das Magazin Reader’s Digest widmet sich in seiner Mai-Ausgabe ausführlich dem Thema und gibt Tipps, wie man vorbeugen kann und welche Behandlung hilft. „Hypertonie gilt als Hauptursache für viele Krankheiten und endet oft tödlich. Sie verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenversagen und Schlaganfälle. Es gibt sogar Hinweise, dass Bluthochdruck zu Demenz führen kann“, sagt Rhian Touyz, renommierte Expertin für Hypertonie und Präsidentin der Internationalen Bluthochdruck-Gesellschaft, im Magazin Reader’s Digest. Als Risikofaktoren für eine Erkrankung gelten Übergewicht, mangelnde Bewegung, hoher Alkohol- bzw. Salzkonsum, Stress und familiäre Vorbelastung.

Wer unter erhöhtem Blutdruck leidet, sollte seinen Lebensstil grundlegend ändern. Dazu gehört unter anderem, mehr Obst und Gemüse zu essen und regelmäßig Sport zu treiben. Zugleich ist es ratsam, dass sich der Betroffene ein Blutdruckmessgerät kauft, um selbstständig daheim den Blutdruck kontrollieren zu können. Hat der Arzt erst einmal Bluthochdruck diagnostiziert, sollte der Patient die verordnete Medizin regelmäßig einnehmen. Nach Aussagen von Professor Thomas Kahan, Chef der Kardiologie am Danderyd-Universitäts-Hospital in Stockholm, hören jedoch 35 Prozent der Patienten innerhalb von zwei Jahren mit der Einnahme der Medikamente auf. „Es ist notwendig, dass Ärzte ihre Patienten von den Vorteilen einer langfristigen Behandlung überzeugen“, sagt deshalb der belgische Hypertonie-Experte Professor Robert Fagard.

Aus Sicht der Mediziner gilt als optimaler Blutdruck ein Wert von 120/80 mmHg oder darunter, ab 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck. Grundsätzlich wird dazu geraten, den Blutdruck regelmäßig, mindestens aber alle zwei Jahre zu kontrollieren. Bei rund 20 Prozent aller Menschen sind die Werte beim Arzt erhöht, zu Hause aber normal. Die Fachleute sprechen dann von „Weißkittel-Hypertonie“. Bei etwa 10 Prozent der Menschen ist es genau umgekehrt. Dabei handelt es sich um die sogenannte maskierte Hypertonie, die jahrelang unentdeckt bleiben kann. Professor Robert Fagard warnt deshalb: „Hypertonie tötet leise.“

 

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www.presseportal.de/pm/32522

Milchzähne, Besuch & Brief der Zahnfee

Mai 8th, 2015

Schon im Mutterleib werden die ersten Keimanlagen für das Milchgebiss gebildet. Die Milchzähne sind die Vorreiter der Zähne, welche dann ein Leben lang, bei guter Pflege, erhalten bleiben. Die ersten Milchzähne erscheinen meist ab dem 5. Lebensmonat. Das beginnende Zahnen ist für das Baby schmerzhaft. In dieser Zeit ist es ständig am quengeln und schlecht gelaunt. Es kann eine erhöhte Temperatur auftreten, verbunden mit erhöhtem Speichelfluss. Einhergehen können auch Rötungen an den Wangen, sowie Durchfall und ein wunder Po.

 

Die ersten Zähne / Milchzähne

Das Zahnfleisch schwellt an und es ist ein weißer Punkt sichtbar, wo der erste Zahn durchbricht. Der Durchbruch des Zahnes wird gefördert, indem das Baby auf einem Beißring herum kaut. Dabei werden die Schmerzen gelindert und das Zahnfleisch gleichmäßig massiert. Zuerst erscheinen die acht Schneidezähne im 6. bis 12. Lebensmonat. Gefolgt werden diese bis zum 18. Lebensmonat von den ersten vier Backenzähnen und bis zum 24. Lebensmonat von den vier Eckzähnen. Eltern können des gesamten Zahnungsvorgang ihres Kindes in einem Zahnkalender für Babys dokumentieren.

Als letztes, bis zum 30. Lebensmonat erscheinen dann die letzten vier Backenzähne. Das erste Gebiss besteht aus 20 Zähnen. Schon nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne müssen diese sorgsam gepflegt werden, denn durch die dünne Zahnschmelzschicht sind sie sehr anfällig für Karies. Der erste Besuch beim Zahnarzt sollte im Alter von 2 Jahren stattfinden. Auch sollte das Kind in diesem Alter an das selbstständige Zähneputzen gewöhnt werden.

Besuch der Zahnfee

Ab dem 6. Lebensjahr erfolgt dann der Übergangsprozess von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen. Der Ausfall der Milchzähne erfolgt durch das Nachrücken der bleibenden Zähne, diese befinden sich unter den Milchzähnen. Der Zahnwechsel ist für das Kind nicht schmerzhaft. Während dieser Zeit erhält das Kind dann auch den Besuch der Zahnfee. Im Tausch gegen den ersten Zahn legt sie einen Brief mit einem kleinen Geschenk dem Kind unter das Kopfkissen. Die Zahnfee soll dem Kind die Angst vor dem Zahnarzt nehmen und es zu einer regelmäßigen Zahnpflege ermuntern.

Brief von der Zahnfee

Natürlich kann die Zahnfee auch einen Brief unter dem Kopfkissen hinterlassen, der das Kind zur Zahnpflege ermuntern soll. Unter folgendem Link findet man einen kleinen Text mit einem passenden Briefpapier. So kann man schnell seinen Passenden Brief der Zahnfee erstellen.

 

zum Artikel:

www.vorname.com/ratgeber/kleinkind/

Innovationen aus der Medizin: Lesen im Atem

April 29th, 2015

Hauche mich an, und ich sage dir, wie es deiner Leber geht. So lautet das Versprechen eines neuen Tests des kleinen Berliner Medizintechnik-Unternehmens Humedics. Er ermöglicht eine weitaus genauere und aktuellere Aussage über die Beschaffenheit der Leber, als es heute die Standard-Diagnostik-Verfahren Blutbild und Ultraschall schaffen. Dabei wird erstmals zeitnah das gemessen, was eigentlich zählt: Die Funktion der Leber. Auskunft darüber soll ausgerechnet die Atemluft geben.

Das zugrundeliegende Prinzip ist simpel: Zunächst bekommt der Patient eine Lösung mit 13C-Methacetin gespritzt, einem Molekül, bei dem einige Kohlenstoffatome gewissermaßen markiert sind – sie haben einen schwereren Kern als die meisten anderen Kohlenstoffatome. In gesunden Leberzellen bauen Enzyme 13C-Methacetin rasch zu Paracetamol ab und der markierte Kohlenstoff wird freigesetzt. Er gelangt über das Blut in die Lunge, wo er in die Atemluft übergeht.

Dort leitet eine Atemmaske die Luft in ein Messgerät, das mithilfe eines Infrarotlasers die relative Menge des schwereren 13-wertigen Kohlenstoffs bestimmt. An den Ergebnissen lässt sich ablesen, wie gut die Leber funktioniert: Je größer die Menge des schweren Kohlenstoffs in der Atemluft ist, desto mehr 13C-Methacetin wurde abgebaut – und desto gesünder ist die Leber.

Aktuelle Leberwerte innerhalb von 30 Minuten

Bislang wird der sogenannte Limax-Test nur bei klinischen Studien angewandt. In der Hepatologie, der Leberheilkunde, könnte er im Falle einer Zulassung für eine kleine Revolution sorgen. „Wenn man einem Menschen die Leber entfernen würde, würde man das an den Blutwerten erst Tage später sehen. Mit dem neuen Test dagegen hat der Arzt innerhalb von 30 Minuten einen Überblick, wie gut die Leber aktuell arbeitet“, sagt der Physiker Karsten Heyne von der Freien Universität Berlin, der den Test mitentwickelt hat.

Zu untersuchen, wie gut die Leber arbeitet, ist besonders vor Operationen an dem Organ wichtig. „Erst wenn die Funktion bekannt ist, lässt sich ungefähr voraussagen, ob ein Patient mit einem Lebertumor eine ausgedehnte Operation überlebt“, sagt Andreas Geier, Leiter des Schwerpunktes Hepatologie am Universitätsklinikum Würzburg. Er sieht die Entwicklung des Tests positiv: „Das erweitert unsere Diagnostik deutlich und kann künftig sogar Leben retten“, so Geier.

Erste Zwischenergebnisse der klinischen Studien geben ihm recht: Seit der Test bei Studien an der Charité in Berlin und elf anderen Kliniken eingesetzt wird, ist die Sterberate nach Leberoperationen um mehr als die Hälfte gesunken. „Bei Leberkrebs entfernen Chirurgen den Tumor und große Teile in der Umgebung. Bislang konnte man den Eingriff aber bei vielen Patienten nicht wagen, weil das Risiko eines kompletten Leberversagens zu hoch war. Der Test erlaubt nun, die Kapazität der Leber im Vorhinein besser einzuschätzen“, erklärt Geier.

Bessere Datenlage für akute Entscheidungen

Nicht nur bei Leberkrebs könnte der Test Ärzte beim Treffen lebenswichtiger Entscheidungen unterstützen, auch sonst sind viele Einsatzgebiete denkbar. Wie stark etwa beeinträchtigt die im Ultraschall gefundene Leberzirrhose die Funktion der Leber? Gibt es bei einem akuten Leberversagen noch eine Chance, die Leber zu retten, oder ist eine Lebertransplantation unausweichlich?

„Im Grunde kann der Test bei fast jeder Lebererkrankung wertvolle Erkenntnisse liefern, die den Verlauf der weiteren Therapie beeinflussen“, sagt Geier. Aber auch bei ganz anderen Problemen könnte der Test den Ärzten helfen: Weil die Leber das zentrale Organ des gesamten Stoffwechselsist, ist die Kenntnis ihrer Funktion vor aufwendigen Operationen und bei Chemotherapien wertvoll.

Vor wenigen Wochen wurde der Test mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg ausgezeichnet. Auch wegen seines enormen Potenzials gelang es dem Unternehmen problemlos, Risikokapital für die Finanzierung der klinischen Studien zu sammeln. Der einzige Haken: Es dürfte noch dauern, bis der Test zugelassen wird. Anfang nächsten Jahres soll es so weit sein. Bis die Krankenkassen den Test in ihren Leistungskatalog aufnehmen, wird noch weitere Zeit vergehen.

Bis dahin bleibt Patienten nichts anderes übrig, als zu hoffen, den Test im Rahmen der klinischen Studien nutzen zu können. Die Chancen stehen gar nicht so schlecht: Obwohl er offiziell noch nicht zugelassen ist, haben die Ärzte den Test an Universitätskliniken mehr als 12.500-mal eingesetzt. Der Nutzen ist offenbar einfach zu groß, um bis zur Zulassung zu warten.

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft

Februar 18th, 2015

Die Nachricht, schwanger zu sein, ist erst einmal Grund zur Freude für die schwangere Frau. Doch manchmal wird das Glück über die eingetretene Schwangerschaft mehr oder weniger getrübt von Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit, Geruchsempfindlichkeit, Verstopfung oder Durchfall, Wassereinlagerungen oder auch Haarprobleme / Haarausfall.

Viele Frauen klagen aber auch über Kopfschmerzen in der Schwangerschaft. Doch da Schwangere keine Medikamente zu sich nehmen sollten, müssen werdende Mütter mit alternativen Möglichkeiten versuchen, ihre Kopfschmerzen zu bekämpfen und los zu werden, so dass das ungeborene Baby keine Schäden davon trägt.

 

Wie kommt es zu Kopfschmerzen in der Schwangerschaft?

 

Der Körper reagiert auf die schwangerschaftsbedingte Hormonumstellung mit Kopfschmerzen. Kopfschmerzen bei der schwangeren Frau können aber auch durch Stress, Anstrengung, Verspannung im Nacken, schlechte Raumluft oder bei Wetterfühligkeit ausgelöst werden.

Wer schwanger ist, und neben den Kopfschmerzen auch mit Erbrechen und Augenflimmern zu kämpfen hat, sollte diese Symptome sehr ernst nehmen und umgehend den Arzt oder die Hebamme aufsuchen. In einem solchen Fall kann es sich um eine Schwangerschaftsvergiftung, eine sogenannte Gestose, handeln.

 

Was kann man gegen Kopfschmerzen in der Schwangerschaft tun?

 

Wer schwanger ist, sollte mit Rücksicht auf das ungeborene Kind möglichst auf Kopfschmerztabletten verzichten. Keinesfalls sollten Medikamente, auch wenn sie nicht rezeptpflichtig sind, ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Es gibt eine ganze Reihe unbedenklicher Möglichkeiten, die bei Kopfschmerzen in der Schwangerschaft helfen können: Beispielsweise kann man Nacken und Stirn mit Heilpflanzenöl einmassieren.

Ein Spaziergang an der frischen Luft hilft ebenfalls. Wer schwanger ist und Kopfschmerzen hat, sollte sich tagsüber mehr Ruhe gönnen und öfter entspannen. Yoga und Autogenes Training wirken ebenfalls entspannend und lindern so indirekt Kopfschmerzen in der Schwangerschaft.

 

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