Untersuchung – Wirkstoff im Visier: Nach drei Toten durch alternative Krebs-Therapie

September 26th, 2016

Der Stoff „3-Bromopyruvat“, mit dem Patienten in einem deutschen Krebs-Therapiezentrum behandelt wurden, könnte möglicherweise verunreinigt oder falsch dosiert gewesen sein

Nach dem Tod von drei Patienten eines alternativen Krebs-Therapiezentrums in Deutschland konzentrieren sich die Ermittler auf den Behandlungs-Wirkstoff „3-Bromopyruvat“. „Es gibt die Arbeitsthese, dass mit dem Wirkstoff etwas nicht in Ordnung war“, sagte Oberstaatsanwalt Axel Stahl in Mönchengladbach.

Möglicherweise sei der Stoff verunreinigt oder die Dosierung nicht richtig gewesen, sagte Stahl. Der Heilpraktiker habe den Wirkstoff aber für die Therapie verwenden dürfen.

Insgesamt seien 69 Patienten der Praxis gestorben. Die Ermittler prüften, ob es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen und einer Behandlung mit dem Präparat gegeben habe. Dazu befrage man mit Hilfe der niederländischen Polizei Angehörige. Einem Großteil der Patienten konnte nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus schulmedizinischer Sicht nicht mehr geholfen werden.

Nach einer Behandlung in dem alternativen Krebszentrum am Niederrhein im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen waren Ende Juli drei von fünf Patienten gestorben. Die Patienten stammten aus den Niederlanden und aus Belgien. (APA, red, 26.8.2016)

Seite besuchen:

text.derstandard.at/2000043402331/Wirkstoff-im-VisierNach-drei-Toten-durch-alternative-Krebs-Therapie

Ohne einen professionellen IT-Supporter geht es heute selbst in der Familie nicht

September 8th, 2016

Mittlerweile ist es in jeder Familie normal, dass mehrere PC’s oder Macs und natürlich Smartphones vorhanden sind. Computer, Tablets und Smartphones sind hochkomplexe Geräte und längst nicht jeder hat Lust, sich die nötigen Kenntnisse für die Einrichtung bzw. Fehlerbehebung anzueignen. Ohne eine PC Hilfe Berlin oder einen PC Notdienst kommen viele nicht weiter. Nun könnte man sagen, im Internet findet man immer jemanden, der das gleiche Problem hatte und eine Frage dazu gepostet hat. Das stimmt zwar fast immer, jedoch ist die Suche danach mühsam und zeitaufwendig und das größte Problem für die meisten Anwender ist, dass die bereit gestellten Lösungen wiederum Wissen voraussetzen, das der Anwender oft nicht hat. Dann kommt es zu der absurden Situation, dass man dann die in den Lösungen beschriebenen Lösungsschritte googeln muss und dann meistens totale Verwirrung entsteht. Um das Geld für eine Computer Hilfe Berlin oder einen PC Doktor zu sparen, verwenden viele Leute eine Menge Lebenszeit, was oft genug in Frustration endet, schlimmstenfalls in einen großen Familienstreit. Ich habe es selbst erlebt, unser Router ist ausgefallen, kein Telefon und kein Internet. Kein Telefon ist heute kein Problem mehr, wenn alle Handys haben, aber kein Internet? Geht natürlich gar nicht. Trotz verzweifelter Bemühungen bekam ich den Router nicht wieder zum Laufen. Nicht hilfreich waren die ständigen Nachfragen der Familienmitglieder, wann es denn wieder ginge. Nachdem ich mit dem Problem nicht weiter gekommen bin, suchte ich mir über meine mobile Internet-Verbindung einen PC Notdienst Berlin, der mir schon am Telefon versuchte, zu helfen. Allerdings kamen wir nicht weiter und wir machten einen Termin.
Am nächsten Tag kam der freundliche Herr vom PC Service Berlin und schaute sich den Router an. Er stellte ziemlich schnell fest, dass der Router defekt war und bot mir an, eine mitgebrachte Fritzbox als Ersatz anzuschließen. Dem stimmte ich zu und nach dem Anschluss und der Einrichtung der Fritzbox waren wir wieder online. Der Preis für den IT Dienstleister war wirklich in Ordnung und das Wichtigste: Die Familie hatte keinen Grund zu murren.

5 Frauentypen, die es schwer haben, einen Mann zu finden

September 6th, 2016

Jeder hat diese eine Freundin, die gefühlt Dauer-Single ist. Manchmal hat man eine leise Ahnung, woran es liegen könnte. Oft kann man es aber überhaupt nicht verstehen. Klar, Geschmäcker sind verschieden und für jedes Töpfchen gibt es ein Deckelchen. Diese Frauentypen tun sich aber meist schwerer, den Traumprinzen zu finden, als die anderen.

1. Die Dominante

Sicher, es gibt Männer, die stehen total auf Frauen, die den Ton angeben. Die meisten  fühlen sich aber nicht mehr männlich genug, wenn sie mit einer dominanten Frau zusammen sind. Gleichberechtigung? Na, klar! Aber unterbuttern lassen wollen sie sich nicht. Die perfekte Mischung: eine selbstbewusste und selbstständige Frau, die sich aber regelmäßig von ihm in den Arm nehmen lässt.

2. Die „Ich kann alles“-Frau

Regal anbringen, den Computer flott machen, die schweren Tüten rauf schleppen. Eine Frau, die alles kann und am liebsten auch selbst in die Hand nimmt, kann Männer leicht verschrecken. Denn sie fühlen sich gerne gebraucht und möchten den Beschützer spielen. Die „Ich kann alles“-Frau sollte vielleicht deshalb öfter mal einen Gang zurückschalten und sich vom Mann ein wenig betüddeln lassen. Ganz ehrlich: Tut doch auch mal gut!

3. Die Unsichere

Ich kann nichts, ich bin nicht hübsch und überhaupt ist doch alles doof. Wer so denkt, wirkt nicht gerade magnetisch anziehend auf Männer. Sie lieben Frauen mit einer positiven Ausstrahlung, die auch mal die Initiative ergreifen können. Und wenn die Freundin im Reinen mit sich selbst ist, agiert sie auch viel selbstbewusster im Bett. Der erste Schritt aus der Unsicherheits-Falle ist zu lernen, sich selbst zu lieben.

4. Die Zicke

Ja, mit diesem Typ Mensch mag sich wohl niemand gern umgeben. Diskussionen? Super! Aber ewiges Genörgel und Streitlust überfordern Männer nunmal. Die Zicke sollte sich öfter fragen: Würde ich selbst gerne mit mir zusammen sein? Und sie sollte an ihrer Wertschätzung für anderen Menschen arbeiten. Keiner möchte ihr etwas Böses!

5. Die Perfektionistin

Er muss gut aussehen (Sixpack, klar), viel verdienen, unheimlich klug und gebildet sein … Ja und natürlich dieselbe Musik hören. Und Hunde mögen. Und um Gottes Willen, er darf keine Cordhosen tragen oder unsportlich sein. Ähm…ja…so jemanden kann man finden. Ist es aber nicht viel wichtiger, dass man sich gut versteht? Klar sollte man Ansprüche an einen Mann haben. Aber sich mit nichts Geringerem als den Hollywood-Traumprinzen zufrieden zu geben, steht dem Glück einfach im Wege. Immer schön realistisch bleiben!

Artikel-Quelle:

www.brigitte.de/liebe/singles/

Giftige Pflanzen im Garten, die für Kinder gefährlich sind

Juni 10th, 2016

Auch wenn manche Pflanzen und Sträucher noch so schön aussehen und herrlich blühen sollten Eltern, wenn sie ihren Garten bepflanzen oder den Balkon mit Zierblumen verschönern, auf giftige Gewächse verzichten. Denn spielen öfter kleine Kinder dort und kommen mit Giftpflanzen in Berührung oder nehmen sogar Teile von giftigen Pflanzen in den Mund, so können sie ganz schnell in Gefahr geraten, denn schon geringe Mengen können bei Kleinkindern zu einer Vergiftung führen. Um sicher zu gehen, sollten Eltern zu eher unbedenklichen Garten- und Balkonpflanzen greifen.

 

Den Garten kinderfreundlich bzw. kindersicher gestalten

Ob im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon oder auch im Haus – giftige Pflanzen gehören nicht in die Nähe von Kindern!
Da kleine Kinder von Natur aus neugierig sind, alles anfassen und in den Mund nehmen, um es genauestens zu erforschen, passiert es leicht, dass ein Kind blitzschnell eine giftige Beere oder auch andere Pflanzenteile in den Mund nimmt, was schlimme Folgen haben kann. Daher sollten Eltern vorausblickend denken und keine Bäume, Sträucher und Blumen in den Garten pflanzen, die für Kinder gefährlich sein könnten. Auch auf dem Balkon, der Terrasse oder in der Wohnung haben giftige Pflanzen nichts zu suchen, zumindest solange die Kinder noch klein sind.

Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen

Selbst wenn sich keine giftigen Gewächse im Garten befinden, sollten Eltern ihre Kinder nicht alleine bzw. unbeaufsichtigt im Garten lassen. Zudem sollten Eltern ihrem Kind so früh wie möglich lernen, dass es Pflanzenteile und auch Beeren nicht einfach essen darf.

Ganz verzichten sollten Eltern kleiner Kinder auf zum Teil hochgiftige Pflanzen wie:

  • Blauer und gelber Eisenhut
  • Bilsenkraut
  • Engelstrompete
  • Gemeine Eibe
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Oleander / Rosenlorbeer
  • Rizinus / Wunderbaum
  • Stechapfel
  • Tollkirsche

Nicht geeignet für den Garten oder Balkon wo Kinder sich aufhalten sind ebenfalls giftige Bäume und Sträucher wie z. B.

  • Eberesche (Vogelbeerbaum)
  • Mahonie
  • Zwergmispel
  • Feuerdorn
  • Seidelbast
  • Rote und schwarze Heckenkirsche
  • Schneebeere (Knallerbse)
  • Lorbeerkirsche
  • Stechpalme
  • Pfaffenhütchen
  • Gemeiner und wolliger Schneeball
  • Rosskastanie
  • Lebensbaum
  • Sadebaum (Sevenstrauch)
  • Wunderbaum
  • Gemeiner Efeu
  • Robinie (Falsche Akazie)
  • Faulbaum
  • Besenginster

Giftig sind beispielsweise auch diese Pflanzen:

  • Maiglöckchen
  • Garten- und Feuerbohne
  • Bittersüßer Nachtschatten
  • Schwarzer Nachtschatten
  • Kartoffel
  • Gefleckter Aronstab
  • Wasserschierling
  • Gefleckter Schierling
  • Rotbeerige und Schwarzbeerige Zaunrübe
  • Gelbe und Blaue Lupine
  • Christrose
  • Riesen- und Wiesenbärenklau
  • Zypressen- und Gartenwolfsmilch
  • ScharferHahnenfuß (Butterblume)
  • Dieffenbachie
  • Korallenbäumchen
  • Weihnachtsstern
  • Alpenveilchen

Gut geeignet für einen kinderfreundlichen Garten sind z. B. Blumen wie:

  • Kornblume
  • Tränendes Herz
  • Cosmea
  • Kapuzinerkresse

Empfehlenswerte Gehölze sind:

  • Ahorn-, Linden- und Pappelarten
  • Felsenbirne
  • Schlehe

Achten Eltern kleiner Kinder explizit darauf, dass sich keine giftigen Pflanzen im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon befinden, können sie das Risiko einer Vergiftung bei ihren Kindern vorbeugen. Neben giftigen Pflanzen gibt es natürlich noch weitere Gefahrenquellen im Haushalt und Garten, vor denen Eltern ihre Kinder schützen sollten.

Zuerst erschienen auf:

www.vorname.com/ratgeber/gesundheit/giftige-pflanzen-im-garten-die-fuer-kinder-gefaehrlich-sind-12641/

Schlafstörungen: Erst Verhaltenstherapie, dann Medikamente

Mai 19th, 2016

Schlafstörungen: Erst Verhaltenstherapie, dann Medikamente Die kognitive Verhaltenstherapie empfehlen US-amerikanische Ärzte als First-Line-Behandlung für erwachsene Patienten mit chronischen Schlafstörungen. Erst wenn die nicht-medikamentöse Therapie keinen Erfolg bringt, könnten Arzneimittel in Absprache mit dem Betroffenen und nach Aufklärung über Kosten, Nutzen und Risiken der Präparate ergänzend für kurze Zeit zum Einsatz kommen. Das halten die Experten des American College of Physicians (ACP) erstmals in einer Leitlinie fest, die jetzt im Fachjournal «Annals of Internal Medicine» erschien.
 
Aus Sicht von ACP-Präsident Dr. Wayne Riley haben die Wirkstoffe, die bei Schlafstörungen angewendet werden, schlichtweg zu viele Nebenwirkungen. «Obwohl es bislang keinen direkten Vergleich gibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die kognitive Verhaltenstherapie weniger schädlich ist als die medikamentöse Behandlung», sagte er. In der neuen Leitlinie erhält sie daher klar den Vorzug vor der Pharmakotherapie.
 
Das Konzept umfasst eine Vielzahl verschiedener Methoden wie etwa Schlafrestriktion, Aufklärung zur richtigen Schlafhygiene und die Stimulus-Kontroll-Technik. Die Patienten könnten sich in Einzel- und Gruppentherapien, telefon- und webbasierten Modulen oder mittels Selbsthilfebüchern schulen lassen, so die ACP-Spezialisten. «Medikamente sollten im Idealfall nicht länger als vier bis fünf Wochen angewendet werden. Anschließend sollte der Patient in der Lage sein, die Schlaflosigkeit mit den erlernten Fähigkeiten langfristig in den Griff zu bekommen», sagte Riley. Andernfalls müsse der Arzt andere, behandelbare Erkrankungen als Ursache für die Insomnie in Betracht ziehen. Das könnten etwa Depressionen, eine vergrößerte Prostata, der Missbrauch von Arznei- und Suchtmitteln, Schlafapnoe oder das Restless-Legs-Syndrom sein. 

URL der Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/

Kinder auf den Besuch bei Oma und Opa vorbereiten

April 16th, 2016

Ein Besuch bei den Großeltern ist für die meisten Kinder etwas ganz Tolles. Sie freuen sich riesig darauf und genießen die gemeinsamen Stunden mit Oma und Opa in vollen Zügen. Schon bald ist Kindern nämlich klar, dass die Großeltern vieles gelassener nehmen als ihre Eltern und auch um einiges mehr Zeit haben, sich mit ihnen zu beschäftigen und zu spielen, als Mama und Papa. Die Zuneigung und Freude beruht meistens auf Gegenseitigkeit, dadurch haben Großeltern und Enkel häufig einen ganz besonderen Draht zueinander und bilden ein wunderbares Team.

 

Doch nicht immer verläuft der Besuch bei Oma und Opa so, wie sich Eltern das wünschen. Lassen Großeltern ihren Enkelkindern nämlich zu viele Freiheiten und verwöhnen sie zu sehr, so kann dies zu Konflikten mit den Eltern führen. Daher sollten Vater und Mutter, zusammen mit den Kindern und den Großeltern im Vorfeld einige Regeln festlegen, an die sich die Kinder zu halten haben. Denn nur durch feste Absprachen kann man Generationskonflikte entgegenwirken oder vielleicht sogar ganz vermeiden.

 

Wie Sie Ihre Kinder und auch die Großeltern am besten auf den Besuch vorbereiten!

  • Kinder wissen ganz genau, welche Sonderstellung sie bei ihren Großeltern einnehmen und dass Oma und Opa öfter mal ein Auge zudrücken. Doch damit es nicht überhand nimmt, sollten Sie Ihrem Kind klar und deutlich sagen, dass es auch bei den Großeltern bestimmte Grundregeln gibt, die es zu befolgen hat.
  • Legen Sie diese Grundregeln vorab bei einem gemeinsamen Gespräch mit dem Kind und den Großeltern fest, denn so können sich beide Seiten besser auf den Besuch einstellen und vorbereiten. Falls nicht anders möglich, können Sie die Absprachen auch telefonisch treffen.
  • Außerdem ist es sinnvoll, Ihrem Kind zu erklären, dass Oma und Opa möglicherweise nicht mehr so belastbar sind und ihre Grenzen manchmal schneller erreichen, als Ihr Kind es bisher von ihnen gewohnt ist. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es bestimmte Dinge betreffen Rücksicht nehmen sollte auf die Großeltern, z. B. beim spielen nicht zu laut sein, nicht zu sehr herumtoben, sich gut benehmen und gehorchen, damit Oma und Opa nicht in Stress geraten und mit der Situation evtl. überfordert sind.
  • Da Großeltern teilweise nicht so üppig mit Spielsachen ausgestatte sind, um Kinder über längere Zeit zu beschäftigen, ist es vorteilhaft, wenn Ihr Kind noch Spielzeug von daheim mitnimmt. Am besten lassen Sie Ihr Kind selbst etwas von seinem Spielzeug aussuchen und einpacken. Allerdings sollte auch etwas dabei sein, womit sich Ihr Kind allein beschäftigen kann, während Oma und Opa zwischendurch eine Ruhepause einlegen oder anderweitig dringend etwas zu erledigen haben. Ratsam ist, dass Sie nochmals ein Auge darauf werfen, bevor Ihr Kind die Spielsachen einpackt.
  • Bleibt Ihr Kind zum Übernachten bei den Großeltern, dann braucht es sicherlich auch sein Lieblingskuscheltier und unter Umständen sein eigenes Kopfkissen oder eine Kuscheldecke, um sich wohlzufühlen.
  • Geht Ihr Kind länger zu Oma und Opa, ist es sinnvoll, wenn Sie im Vorfeld abklären, was während der Ferien alles auf dem Programm steht und dann zusammen mit Ihrem Kind die Tasche packen. Denn so weiß auch das Kind, was es alles dabei hat. Es gehören sowohl gute Kleidung zum weggehen, als auch ältere Sachen für den Garten oder den Spielplatz ins Gepäck. Im Sommer sind zudem Badekleidung und Sonnenschutz wichtig.
  • Muss Ihr Kind regelmäßig irgendwelche Medikamente nehmen oder leidet es an einer Allergie, müssen Sie dies den Großeltern mitteilen und auch Ihrem Kind (sofern es groß und reif genug ist) ins Gewissen reden, dass es daran denkt.
  • Machen Sie Ihrem Kind den Besuch bei den Großeltern schmackhaft und versprechen Sie ihm, dass es Sie im Nofall immer erreichen kann. Halten Sie dieses Versprechen unbedingt ein, denn sonst wird Ihnen Ihr Kind nicht mehr vertrauen, was einer guten Eltern-Kind-Beziehung enorm schadet.
  • Stellt Ihr Kind im Vorfeld Fragen zum Besuch bei Oma und Opa, so sollten Sie ihm diese ausführlich und ehrlich beantworten. Sie können so eventuelle Unsicherheiten Ihres Kindes aus dem Weg räumen und die Vorfreude auf den Aufenthalt bei den Großeltern steigern.
  • Erzählen Sie Ihrem Kind, was Sie selbst alles in Ihrer Kindheit mit den Großeltern erlebt haben.
  • Hat Ihr Kind aber trotz allem Heimweh und möchte wieder nach Hause, sollten Sie es baldmöglichst abholen, es könnte sonst künftig zu Problemen führen, was Besuche bei Oma und Opa betrifft.

Am einfachsten ist es, wenn Kinder schon als Baby ständigen Kontakt zu den Großeltern haben, so dass Oma und Opa weitere Bezugspersonen für das Kind sind und es sich bei ihnen wie zuhause fühlt. Natürlich ist das nicht immer möglich, denn schließlich kommt es auch darauf an, ob die Großeltern gleich um die Ecke oder weiter weg wohnen.

Homepage besuchen:

www.vorname.com/ratgeber/familie/kinder-auf-den-besuch-bei-oma-und-opa-vorbereiten-12452

7 Fallen, in die Freizeit-Psychologen tappen können

März 11th, 2016

Als Frau muss man nicht Psychologie studiert haben, um eine Meinung zu sensiblen Themen zu haben. Und so werden in Freundinnen-Runden die Tiefen und Höhen des Lebens durchanalysiert – gern mit dem passenden Rat, den man irgendwo aufgeschnappt hat. Das brauchen Frauen einfach.

Aber so nett es auch ist, anderen zur Seite zur stehen. Nicht jedes Gespräch tut auch gut. Denn die Ratschläge, die wir anderen so vehement geben, beziehen sich oft auf Schwächen, mit denen wir selbst zu tun haben. Wir projizieren sie auf andere.

Hobbypsychologen sollten sich daher immer bewusst sein, dass sie nicht neutral sind – und nicht Psychologie studiert haben.

Damit man trotzdem nicht auf die vielen Gespräche mit Freundinnen verzichten muss, kommen hier unsere Tipps:

1. Man kann auch falsch liegen

Der Naturforscher Isaac Newton hat einmal gesagt: „Ich kann die Bewegungen der Himmelskörper berechnen, aber nicht die Verrücktheit der Menschen.“ Will heißen, jeder Mensch ist anders und jeder Mensch hat andere Probleme. Deshalb können Pauschaltipps auch nicht jedem helfen. Das darf man nicht vergessen.

2. Aus der Ich-Perspektive sprechen

Da Hobbypsychologen sich nie, wie gesagt, hundertprozentig in die Gefühlswelt der anderen einfühlen können, sollten ihre Ratschläge klar aus der Ich-Perspektive formuliert werden. Das gibt dem anderen die Möglichkeit, selbst abzuwägen, was er davon annehmen möchte oder nicht. Alles andere geht in die Richtung Manipulation. Also immer so anfangen: „Ich glaube/denke/empfinde das Problem so …“

3. Vorsicht vor Stigmatisierung

Eine Freundin heult sich aus und der andere resümiert: „Oh, das hört sich so an, als hättest du eine Depression.“ Bei solchen Begriffen sollte man vorsichtig sein. Erstens kann eine Diagnose nur ein Facharzt stellen und zweitens wertet das den Gesprächspartner in diesem Moment ab, weil bestimmte Wörter wie „Depressionen“ heute negativ besetzt sind. Wer ernsthaft besorgt ist, sollte den anderen ermutigen, das Gespräch bei einem Arzt zu suchen. Aber nicht die Stimmung noch weiter in den Keller treiben.

4. Wer Ratschläge gibt, muss auch Ratschläge annehmen können

Die Probleme haben nur die anderen? Wohl eher nicht. Wer gern andere queranalysiert, muss auch annehmen können, wenn man selbst unter die Lupe genommen wird.

5. Sich nicht über den anderen stellen

Niemand sollte von oben herab einen Ratschlag erteilen. Das führt nicht dazu, dass andere einem vertrauen. Außerdem ist es ein Zeichen von Respekt, dem Gesprächspartner auf Augenhöhe zu begegnen.

6. Nicht zu schnell urteilen

Kein Therapeut würde sich die Probleme seiner Patienten anhören und nach drei Sätzen bereits unterbrechen. Obwohl sie wahrscheinlich wirklich häufig ähnlich gelagerte Probleme hören. Das sollte man auch im Privatleben nicht vergessen. Es braucht Zeit und Geduld, um einen anderen Menschen wirklich zu verstehen.

7. Den anderen sprechen lassen

Oft brauchen Freundinnen und/oder der Partner gar keinen Rat. Sie möchten ihren Frust einfach nur erzählen dürfen. Und diese Chance sollten wir ihnen auch geben. Besonders interessante Sätze entstehen übrigens oft, wenn man es aushält, in „Lücken“ zu schweigen. Wenn der Gesprächspartner eine Pause macht, wir ihn aber nicht unterbrechen. Danach öffnet der andere oft sein Herz, weil er Zeit hatte, seine Gedanken zu sammeln.

Link zum Artikel:

http://www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit

Beauty in der Schwangerschaft

Januar 18th, 2016

Erfüllungsgarantie beim Hausbau

Januar 17th, 2016

Ihre 5. Hausbauerfolgsformel im Ratgeber-eBook Die ultimative Hausbau Erfolgsformel lautet „keine unbesicherten Vorauszahlungen“, und Sie raten dazu, sich von der ausführenden Firma eine „Erfüllungsgarantie“ geben zu lassen.

Was ist damit gemeint?

Vielen Dank im Voraus

Magnus

Antwort

Hallo Magnus,

in Zusammenhang mit Ihrer Frage zur Erfüllungsgarantie empfehle ich Ihnen, sich bei Bedarf einfach von Ihrer finanzierenden Bank informieren zu lassen. Vorweg kann ich Ihnen aber gerne kurz erklären, was eine Erfüllungsgarantie ist:

Die Erfüllungsgarantie sichert den Bauherr und Käufer für den Fall ab, dass der Verkäufer den vertraglich vereinbarten Pflichten nur teilweise oder gar nicht nachkommt. Im Unterschied zur Liefergarantie sowie zur Gewährleistungsgarantie, durch die lediglich die Erfüllung einzelner Pflichten abgesichert wird, hat die Erfüllungsgarantie die Gesamterfüllung eines vereinbarten Vertrages zum Gegenstand.

Um Sie wirklich konkret beraten zu können, müsste ich Ihr Bauvorhaben und die damit verbundenen Vertragswerke kennen, was aber nicht der Fall ist. Tatsache ist, dass eine Erfüllungsgarantie ein besonderes Instrument ist, welches allerdings nicht immer zwingend erforderlich ist. Ich selbst empfehle eine Erfüllungsgarantie eigentlich immer nur aus einem einzigen (wichtigen) Grund:

Die Erfüllungsgarantie (über ca. 10% des Auftragsvolumens) ist für private Bauherrn eine einfache, wirkungsvolle und vor allem kostengünstige Möglichkeit, die Bonität eines Hausanbieters zu „hinterfragen“. Für seriöse Unternehmen mit guter Bonität stellt eine Erfüllungsgarantie jedenfalls keinerlei Problem dar. Verweigert ein Unternehmen allerdings – aus welchen Gründen auch immer – eine Erfüllungsgarantie, kann das ein erstes Zeichen eines Liquiditätsproblems sein. Die Erfüllungsgarantie schränkt nämlich den Kreditrahmen des Unternehmens ein. Für den Unternehmer ist eine Erfüllungsgarantie also mit einer Barzahlung gleichzusetzen.

Eine in der Baupraxis gängige Alternative zur Erfüllungsgarantie ist der Deckungsrücklass, welcher normalerweise zwischen 7 und (empfehlenswert) 10% der jeweiligen Abrechnungssumme liegt. Dieser Deckungsrücklass wird auch gerne Mängelreserve genannt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Bauvorhaben nach tatsächlichen Mengen (nach Aufmaß) abgerechnet wird. Bei jeder Rechnung (Teilrechnungen und Schlussrechnung) wird daher vom Auftraggeber (von Ihnen als Bauherr) ein Deckungsrücklass einbehalten. Dieser Deckungsrücklass wird nach der Legung der Schlussrechnung erst dann an das ausführende Unternehmen ausbezahlt, wenn das Unternehmen dafür eine Bankgarantie in der Höhe des Deckungsrücklasses vorlegt.

Grundsätzlich geht es also immer darum, ein Gleichgewicht zwischen der vom Unternehmen erbrachten Leistung und der dafür vom Bauherrrn geleisteten Zahlung herzustellen.

Bei Pauschalaufträgen sorgt dafür ein Zahlungsplan, wobei hier die sicherste Lösung ist, den jeweiligen Baufortschritt von einem Bausachverständiger prüfen zu lassen (zuerst Baufortschritt-Bestätigung, dann Zahlung). Bei Aufträgen, die nach Aufmaß abgerechnet werden, muss „lediglich“ geprüft werden, ob die verrechneten Listungen auch tatsächlich (mängelfrei) erbracht wurden. Ist das der Fall, liegt also keine unbesicherte Vorauszahlung vor, weil ja die erbrachte Leistung den Gegenwert darstellt.

Um all diese Abrechnungs-Varianten, die nicht selten mit einem nicht unbeträchtlichen Aufwand verbunden sind, zu verhindern, bieten übrigens einige Hausanbieter schon eine ganz andere (sichere) Finanzierungsvariante an: Der Bauherr übergibt dem Hausanbieter eine unwiderrufliche Bankgarantie über die gesamte Auftragssumme und diese Bankgarantie wird erst dann „gezogen“, wenn das Haus komplett (mängelfrei) fertiggestellt und an den Bauherrn übergeben wurde. Dazwischen gibt es keinerlei Abrechnungen. Diese Variante ist eigentlich absolut sicher. Zuerst das Haus, dann das Geld. Im schlimmsten Fall wird – aus welchen Gründen (z.B. durch Insolvenz) auch immer – das Haus nicht fertig. In diesem Fall haben Sie dann aber auch nichts für das (halbfertige) Haus bezahlt.

Ob aber immer alles so einfach geht, hängt immer von den Vertragspartnern ab. Am besten sprechen Sie allfällige Bedenken immer direkt gegenüber dem Hausanbieter aus. Seriöse Firmen werden alles tun, um aus Ihnen einen zufriedenen Kunden zu machen. Wenn man nicht auf Ihre Wünsche oder Bedenken eingeht oder nicht eingehen kann, gibt es immer auch andere (bessere) Hausanbieter.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber

Quelle:

http://www.haus-selber-bauen.com

Mythen zur Geburtseinleitung: Was taugen Rizinusöl, Sex und heiße Bäder?

November 25th, 2015

Der Bauch ist riesig und jede Bewegung fällt schwer: Wenn der Geburtstermin näher rückt, wünschen sich die meisten Schwangeren nur noch, dass es endlich losgeht. Die Anspannung wächst vor allem, wenn nach rund einer Woche Überfälligkeit die medikamentöse Geburtseinleitung in einer Klinik ansteht. „Viele Frauen versuchen sich dann an alternativen Methoden, um die Geburt in Gang zu bringen„, sagt Renate Nielsen vom Deutschen Hebammenverband. Ob Rizinusöl, Bewegung, Sex oder Darmspülung: Eindeutige Belege für die Wirksamkeit dieser Hausmittelgibt es nicht. Denn wie eine Geburt genau ins Rollen kommt, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt.

„Man vermutet, dass das Kind selbst ein Reifesignal gibt und damit die Wehentätigkeit aktiviert“, so Nielsen. Hausmittel könnten diesem Prozess höchstens einen letzten Schubs geben, meint auch Achim Rody, Leiter der Universitäts-Frauenklinik am Campus Lübeck. Er rät Schwangeren davon ab, Experimente im Alleingang zu machen. „Besonders Rizinusöl sollte nicht ohne die Betreuung einer Hebamme oder eines Arztes eingenommen werden“, sagt Rody.

Möglichkeiten und Risiken alternativer Methoden – ein Überblick

Rizinusöl-Cocktail

Das Pflanzenöl aus den Samen des tropischen Wunderbaums ist eine der bekanntesten alternativen Einleitungsmethoden. Getrunken wird es in einer Kombination mit Mandelmus, süßem Saft und Alkohol, häufig Aprikosensaft und Sekt. Durch die abführende Wirkung auf den Darm soll auch die Gebärmutter zu Kontraktionen angeregt werden. Eine Studie der Universitäts-Frauenklinik Ulm aus dem Jahr 2009 mit 120 Frauen belegt tatsächlich eine Wirkung bei Mehrgebärenden – zumindest im direkten Vergleich mit sogenannten Prostaglandin-Gelen. Diese können den Gebärmutterhals und den Muttermund auf die Geburt vorbereiten, ein Prozess, den Mediziner und Hebammen Reifung nennen.

In einer Metastudie der renommierten Cochrane Database, in der drei Rizinusöl-Testreihen mit insgesamt 233 Frauen verglichen wurden, konnten keine Effekte auf den Geburtsverlauf nachgewiesen werden. Nachteile hingegen schon: Alle Frauen berichteten, dass sie nach der Einnahme unter Übelkeit litten. „Eine Nebenwirkung, die man bei hochschwangeren Frauen nicht provozieren sollte“, sagt Achim Rody und warnt: „Rizinusöl kann zu starken Durchfällen führen und den Körper der Frau unnötig schwächen.“ Zudem sei der in den Cocktail-Rezepten angegebene Alkohol tabu.

Treppen steigen, Fenster putzen

Bewegung, besagt der Volksmund, bringt die Wehen in Gang. „Das stimmt auch“, meint Renate Nielsen, „allerdings nur, wenn sie schon da sind.“ Auch Achim Rody ist überzeugt, dass durch Spazierengehen oder Staubsaugen der Geburtsbeginn nicht provoziert werden kann: „Allerdings kann Bewegung helfen, leichte Wehen in Gang zu halten, die im Liegen vielleicht wieder abklingen würden.“ Ein Spaziergang oder Treppensteigen helfe dem Kind dann, mit dem Kopf tiefer ins Becken zu rutschen. Starke Anstrengungen seien aber nicht ratsam: „Schwangere sollten sich in einem gemäßigten Tempo bewegen, immer so, dass sie sich dabei wohlfühlen“, sagt Rody.

Koitus und Brustwarzen-Stimulation

Auch in der männlichen Samenflüssigkeit stecken Prostaglandine, die Ärzte mitunter zur Reifung des Muttermundes verordnen. „Im Sperma sind diese Hormone allerdings in so geringer Menge vorhanden, dass eine einleitende Wirkung nicht zu erwarten ist“, sagt Rody. In Kombination mit dem Bindungshormon Oxytocin, das der Körper beim Sex ausschüttet, und den Kontraktionen der Gebärmutter durch den weiblichen Orgasmus könne jedoch der letzte Anstoß für den Start der Geburt gegeben werden. „Es ist dann aber immer eine Frage des richtigen Zeitpunkts und reiner Zufall, ob man diesen erwischt“, so der Gynäkologe.

Dass eine Brustwarzen-Stimulation die Geburt allerdings in Gang bringen kann, darauf deutet eine Metastudie aus dem Jahr 2005 hin. Die Auswertung von sechs Studien mit 719 Patientinnen hat gezeigt, dass Frauen mit reifem Gebärmutterhals innerhalb von 72 Stunden nach dieser Mini-Massage häufiger Wehen bekommen als Schwangere, die ihre Brustwarzen nicht stimulieren. Bei Frauen mit unreifem Gebärmutterhals passierte hingegen nichts.

Darmspülung

Mit Abführmitteln oder Einläufen soll der Darm und damit auch die Gebärmutter in Bewegung gebracht werden. „Meiner Erfahrung nach funktioniert das nicht“, sagt Nielsen, vielmehr sei das Gegenteil der Fall: „Die Durchfälle können einen Mineralstoffmangel bei der Schwangeren verursachen und ihren Kreislauf schwächen.“ Mit diesen Risiken belaste man die bevorstehende Geburt. „Diese Methoden sind überhaupt nicht empfehlenswert“, urteilt die Hebamme.

Heiß baden

„Ein heißes Bad in der Wanne tut gut, bringt aber die Geburt nicht ins Rollen“, sagt Nielsen. Vor dem Geburtsbeginn sei ein Wannenbad höchstens sinnvoll, um Übungswehen von richtigen Wehen zu unterscheiden. „Übungswehen hören in der Badewanne wieder auf“, sagt die Expertin. Rody warnt zudem vor zu hohen Temperaturen: „Auch wenn die Schwangere die Temperatur angenehm findet, das Kind im Bauch kann dabei überhitzen!“

Alkohol trinken

Einen kleinen Sekt für den Kreislauf oder zur Entspannung? „Auf keinen Fall“, sagt Rody. „Alkohol ist für schwangere Frauen aufgrund der Risiken für das Baby tabu.“ Zudem hemmt Alkohol die Ausschüttung von Oxytocin und wurde früher sogar als Wehenhemmer eingesetzt.

Kleine Helfer

Im Internet und in Ratgebern gibt es unzählige weitere Tipps, die Geburt in Gang zu bringen. Von Eisenkrauttee bis Nelkenöl-Tampons: „Diese Mittel beruhen nur auf Erfahrungswissen“, sagt Nielsen. „Manche Hebammen schwören darauf, andere wiederum halten gar nichts davon.“ Da wissenschaftliche Belege fehlen, seien Erfolgsmeldungen in der Regel auf Einzelfälle zurückzuführen, sagt Rody: „Und da hat der Zufall seine Hand im Spiel.“

 

Gelesen auf:

www.spiegel.de