Bluthochdruck wird oft zu spät erkannt

Mai 17th, 2015

Stuttgart (ots) – Magazin Reader’s Digest informiert über das Gesundheitsrisiko Bluthochdruck und gibt Tipps zur Vorbeugung

Jeder dritte Europäer über 18 Jahren hat einen hohen Blutdruck. Viele Betroffene wissen aber nicht, dass sie unter Hypertonie, so der Fachbegriff für Bluthochdruck, leiden. Das Magazin Reader’s Digest widmet sich in seiner Mai-Ausgabe ausführlich dem Thema und gibt Tipps, wie man vorbeugen kann und welche Behandlung hilft. “Hypertonie gilt als Hauptursache für viele Krankheiten und endet oft tödlich. Sie verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenversagen und Schlaganfälle. Es gibt sogar Hinweise, dass Bluthochdruck zu Demenz führen kann”, sagt Rhian Touyz, renommierte Expertin für Hypertonie und Präsidentin der Internationalen Bluthochdruck-Gesellschaft, im Magazin Reader’s Digest. Als Risikofaktoren für eine Erkrankung gelten Übergewicht, mangelnde Bewegung, hoher Alkohol- bzw. Salzkonsum, Stress und familiäre Vorbelastung.

Wer unter erhöhtem Blutdruck leidet, sollte seinen Lebensstil grundlegend ändern. Dazu gehört unter anderem, mehr Obst und Gemüse zu essen und regelmäßig Sport zu treiben. Zugleich ist es ratsam, dass sich der Betroffene ein Blutdruckmessgerät kauft, um selbstständig daheim den Blutdruck kontrollieren zu können. Hat der Arzt erst einmal Bluthochdruck diagnostiziert, sollte der Patient die verordnete Medizin regelmäßig einnehmen. Nach Aussagen von Professor Thomas Kahan, Chef der Kardiologie am Danderyd-Universitäts-Hospital in Stockholm, hören jedoch 35 Prozent der Patienten innerhalb von zwei Jahren mit der Einnahme der Medikamente auf. “Es ist notwendig, dass Ärzte ihre Patienten von den Vorteilen einer langfristigen Behandlung überzeugen”, sagt deshalb der belgische Hypertonie-Experte Professor Robert Fagard.

Aus Sicht der Mediziner gilt als optimaler Blutdruck ein Wert von 120/80 mmHg oder darunter, ab 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck. Grundsätzlich wird dazu geraten, den Blutdruck regelmäßig, mindestens aber alle zwei Jahre zu kontrollieren. Bei rund 20 Prozent aller Menschen sind die Werte beim Arzt erhöht, zu Hause aber normal. Die Fachleute sprechen dann von “Weißkittel-Hypertonie”. Bei etwa 10 Prozent der Menschen ist es genau umgekehrt. Dabei handelt es sich um die sogenannte maskierte Hypertonie, die jahrelang unentdeckt bleiben kann. Professor Robert Fagard warnt deshalb: “Hypertonie tötet leise.”

 

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Milchzähne, Besuch & Brief der Zahnfee

Mai 8th, 2015

Schon im Mutterleib werden die ersten Keimanlagen für das Milchgebiss gebildet. Die Milchzähne sind die Vorreiter der Zähne, welche dann ein Leben lang, bei guter Pflege, erhalten bleiben. Die ersten Milchzähne erscheinen meist ab dem 5. Lebensmonat. Das beginnende Zahnen ist für das Baby schmerzhaft. In dieser Zeit ist es ständig am quengeln und schlecht gelaunt. Es kann eine erhöhte Temperatur auftreten, verbunden mit erhöhtem Speichelfluss. Einhergehen können auch Rötungen an den Wangen, sowie Durchfall und ein wunder Po.

 

Die ersten Zähne / Milchzähne

Das Zahnfleisch schwellt an und es ist ein weißer Punkt sichtbar, wo der erste Zahn durchbricht. Der Durchbruch des Zahnes wird gefördert, indem das Baby auf einem Beißring herum kaut. Dabei werden die Schmerzen gelindert und das Zahnfleisch gleichmäßig massiert. Zuerst erscheinen die acht Schneidezähne im 6. bis 12. Lebensmonat. Gefolgt werden diese bis zum 18. Lebensmonat von den ersten vier Backenzähnen und bis zum 24. Lebensmonat von den vier Eckzähnen. Eltern können des gesamten Zahnungsvorgang ihres Kindes in einem Zahnkalender für Babys dokumentieren.

Als letztes, bis zum 30. Lebensmonat erscheinen dann die letzten vier Backenzähne. Das erste Gebiss besteht aus 20 Zähnen. Schon nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne müssen diese sorgsam gepflegt werden, denn durch die dünne Zahnschmelzschicht sind sie sehr anfällig für Karies. Der erste Besuch beim Zahnarzt sollte im Alter von 2 Jahren stattfinden. Auch sollte das Kind in diesem Alter an das selbstständige Zähneputzen gewöhnt werden.

Besuch der Zahnfee

Ab dem 6. Lebensjahr erfolgt dann der Übergangsprozess von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen. Der Ausfall der Milchzähne erfolgt durch das Nachrücken der bleibenden Zähne, diese befinden sich unter den Milchzähnen. Der Zahnwechsel ist für das Kind nicht schmerzhaft. Während dieser Zeit erhält das Kind dann auch den Besuch der Zahnfee. Im Tausch gegen den ersten Zahn legt sie einen Brief mit einem kleinen Geschenk dem Kind unter das Kopfkissen. Die Zahnfee soll dem Kind die Angst vor dem Zahnarzt nehmen und es zu einer regelmäßigen Zahnpflege ermuntern.

Brief von der Zahnfee

Natürlich kann die Zahnfee auch einen Brief unter dem Kopfkissen hinterlassen, der das Kind zur Zahnpflege ermuntern soll. Unter folgendem Link findet man einen kleinen Text mit einem passenden Briefpapier. So kann man schnell seinen Passenden Brief der Zahnfee erstellen.

 

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Innovationen aus der Medizin: Lesen im Atem

April 29th, 2015

Hauche mich an, und ich sage dir, wie es deiner Leber geht. So lautet das Versprechen eines neuen Tests des kleinen Berliner Medizintechnik-Unternehmens Humedics. Er ermöglicht eine weitaus genauere und aktuellere Aussage über die Beschaffenheit der Leber, als es heute die Standard-Diagnostik-Verfahren Blutbild und Ultraschall schaffen. Dabei wird erstmals zeitnah das gemessen, was eigentlich zählt: Die Funktion der Leber. Auskunft darüber soll ausgerechnet die Atemluft geben.

Das zugrundeliegende Prinzip ist simpel: Zunächst bekommt der Patient eine Lösung mit 13C-Methacetin gespritzt, einem Molekül, bei dem einige Kohlenstoffatome gewissermaßen markiert sind – sie haben einen schwereren Kern als die meisten anderen Kohlenstoffatome. In gesunden Leberzellen bauen Enzyme 13C-Methacetin rasch zu Paracetamol ab und der markierte Kohlenstoff wird freigesetzt. Er gelangt über das Blut in die Lunge, wo er in die Atemluft übergeht.

Dort leitet eine Atemmaske die Luft in ein Messgerät, das mithilfe eines Infrarotlasers die relative Menge des schwereren 13-wertigen Kohlenstoffs bestimmt. An den Ergebnissen lässt sich ablesen, wie gut die Leber funktioniert: Je größer die Menge des schweren Kohlenstoffs in der Atemluft ist, desto mehr 13C-Methacetin wurde abgebaut – und desto gesünder ist die Leber.

Aktuelle Leberwerte innerhalb von 30 Minuten

Bislang wird der sogenannte Limax-Test nur bei klinischen Studien angewandt. In der Hepatologie, der Leberheilkunde, könnte er im Falle einer Zulassung für eine kleine Revolution sorgen. “Wenn man einem Menschen die Leber entfernen würde, würde man das an den Blutwerten erst Tage später sehen. Mit dem neuen Test dagegen hat der Arzt innerhalb von 30 Minuten einen Überblick, wie gut die Leber aktuell arbeitet”, sagt der Physiker Karsten Heyne von der Freien Universität Berlin, der den Test mitentwickelt hat.

Zu untersuchen, wie gut die Leber arbeitet, ist besonders vor Operationen an dem Organ wichtig. “Erst wenn die Funktion bekannt ist, lässt sich ungefähr voraussagen, ob ein Patient mit einem Lebertumor eine ausgedehnte Operation überlebt”, sagt Andreas Geier, Leiter des Schwerpunktes Hepatologie am Universitätsklinikum Würzburg. Er sieht die Entwicklung des Tests positiv: “Das erweitert unsere Diagnostik deutlich und kann künftig sogar Leben retten”, so Geier.

Erste Zwischenergebnisse der klinischen Studien geben ihm recht: Seit der Test bei Studien an der Charité in Berlin und elf anderen Kliniken eingesetzt wird, ist die Sterberate nach Leberoperationen um mehr als die Hälfte gesunken. “Bei Leberkrebs entfernen Chirurgen den Tumor und große Teile in der Umgebung. Bislang konnte man den Eingriff aber bei vielen Patienten nicht wagen, weil das Risiko eines kompletten Leberversagens zu hoch war. Der Test erlaubt nun, die Kapazität der Leber im Vorhinein besser einzuschätzen”, erklärt Geier.

Bessere Datenlage für akute Entscheidungen

Nicht nur bei Leberkrebs könnte der Test Ärzte beim Treffen lebenswichtiger Entscheidungen unterstützen, auch sonst sind viele Einsatzgebiete denkbar. Wie stark etwa beeinträchtigt die im Ultraschall gefundene Leberzirrhose die Funktion der Leber? Gibt es bei einem akuten Leberversagen noch eine Chance, die Leber zu retten, oder ist eine Lebertransplantation unausweichlich?

“Im Grunde kann der Test bei fast jeder Lebererkrankung wertvolle Erkenntnisse liefern, die den Verlauf der weiteren Therapie beeinflussen”, sagt Geier. Aber auch bei ganz anderen Problemen könnte der Test den Ärzten helfen: Weil die Leber das zentrale Organ des gesamten Stoffwechselsist, ist die Kenntnis ihrer Funktion vor aufwendigen Operationen und bei Chemotherapien wertvoll.

Vor wenigen Wochen wurde der Test mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg ausgezeichnet. Auch wegen seines enormen Potenzials gelang es dem Unternehmen problemlos, Risikokapital für die Finanzierung der klinischen Studien zu sammeln. Der einzige Haken: Es dürfte noch dauern, bis der Test zugelassen wird. Anfang nächsten Jahres soll es so weit sein. Bis die Krankenkassen den Test in ihren Leistungskatalog aufnehmen, wird noch weitere Zeit vergehen.

Bis dahin bleibt Patienten nichts anderes übrig, als zu hoffen, den Test im Rahmen der klinischen Studien nutzen zu können. Die Chancen stehen gar nicht so schlecht: Obwohl er offiziell noch nicht zugelassen ist, haben die Ärzte den Test an Universitätskliniken mehr als 12.500-mal eingesetzt. Der Nutzen ist offenbar einfach zu groß, um bis zur Zulassung zu warten.

Die richtige Auswahl an Gartengeräten treffen

Februar 28th, 2015

Eine große Auswahl an Gartengeräten bekommt man in Gärtnereien, in Gartenbaubedarfshandlungen oder im Baumarkt. Einige davon gehören zur Grundausstattung, viele jedoch sind unnötig und lediglich ein Verkaufstrick. Beim Kauf der richtigen Gartengeräte sollte unbedingt der Qualität den Vorzug gegeben werden. Dabei sollte Markenware aus hochwertigem Stahl gekauft werden. Vordem Kauf sollte jedes Gerät einmal in die Hand genommen werden, um seine Handhabung beurteilen zu können. Solche Geräte halten bei entsprechender Pflege mehrere Jahre.

Folgende Geräte gelten als Grundausstattung:

Spaten zum Umgraben, Ziehen von Gräben und Stechen der Löcher beim Pflanzen. Dabei sind Standardgrößen am, für Ungeübte und Frauen gibt es auch kleinere Größen. Eine deutliche Erleichterung bei der Bodenbearbeitung bringt dabei, aus eigener Erfahrung heraus, der Fiskars Xact™, damit wird das Umgraben fast zum Kinderspiel.

Grabgabel (gleiche Größe wie Spaten aber mit 5 Zinken statt der Klinge) zum Umgraben, Locker der Bodenoberfläche oder als Harke zum Ebnen. Auch hier sind Standard- und kleinere Größen erhältlich.

Kelle zum Pflanzen und Hochheben junger Pflanzen und Zwiebeln. Am geeignetsten ist eine Pflanzkelle, deren Klinge an einem L-förmigen Stiel und damit unterhalb des Griffs befestigt ist.

Handrechen zur Kelle, mit mindestens 4 Zinken. Besonders geeignet für die Entfernung von Unkraut. Lockerung der Oberfläche oder zum Anlegen von Samenrinnen. Neben der gebräuchlichen Hacke gibt es solche mit 3 Zinken oder Hacken mit Schneideflächen, mit denen das Unkraut durch Hin- und Herbewegen abgeschnitten wird.

Rechen oder Harke zum Ebnen des Bodens, besonders vor dem Anlegen Rinnen oder Einsäen von Rasen. Ein Rechen ist auch von unschätzbaren Wert zur Beseitigung von herabfallenden Blätter von Bäumen im Herbst.

Heckenschere und Seil sind ebenfalls eine sehr nützliche Anschaffung. Ein Seil wird benutzt, um gerade Samenrinnen zu erzielen oder Beete und Randbeete zu gestalten. Mit einer Heckenschere werden Bäume und Sträucher beschnitten oder dünnes Gestrüpp entfernt. Die Schere sollte stets scharf sein, da sie sonst ihren Zweck nicht erfüllt.

 

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Bewegung mit und für Kinder

Februar 26th, 2015

Kinder brauchen Bewegung und warum Bewegung für Kinder so wichtig ist!
Immer wieder kommen in den Medien und auch in medizinischen Fachzeitschriften Diskussionen um das Thema Übergewicht auch bei Kindern auf. Das dies längst nicht mehr nur ein Problem der USA ist, wird anhand diverser Statistiken deutlich. In Deutschland sind viele Kinder zu dick und neigen zu starkem Übergewicht.

Dass hier die Eltern Einhalt gebieten müssen, ist also ein Fakt, der sich nicht von der Hand weisen lässt. Kinder sind brutal in ihrem Verhalten und ihrer Ehrlichkeit anderen gegenüber. Daher ist es sinnvoll, einzugreifen, bevor ein Kind im Kindergarten oder in der Schule gehänselt wird oder sogar unter Mobbing zu leiden hat und ausgeschlossen wird.

Bewegung mit und für Kinder – Sportliche Aktivitäten

Kinder bewegen sich gern und viel. Dies kann schon zu Hause mit einem Ball, einem Sprungseil oder bei Spaziergängen erreicht werden. Es gibt allerdings auch in vielen Großstädten und Gemeinden die Möglichkeit, Kinder im Sportverein z. B. zum Kinderturnen, Fußball, Handball, Leichtathletik, etc. anzumelden. Natürlich bringt es nichts, wenn man versucht das Kind zu seinem Glück zu zwingen. Der Drang zur Bewegung muss vom Kind ausgehen. Als Eltern kann man jedoch einen wesentlichen Beitrag leisten, indem man mit seinem Kind / seinen Kindern raus geht zum Fahrrad fahren, Wandern, Schwimmen,… oder einen schönen Spaziergang mit Picknick macht, statt ständig den Fernseher laufen zu lassen oder das Kind / die Kinder vor ein Computerspiel zu setzen.

Bewegung für Kinder – Sportvereine & Sportkurse

Wenn man mit einem Kind spricht, wird es nicken und sich je nach Alter die Worte der Eltern mehr oder weniger annehmen. In Kindermannschaften, wie etwa beim Fußball oder auch beim Schwimmen, lernen Kinder, sich mit anderen Kindern zu bewegen, mit ihnen zu spielen und Spaß zu haben. So etwas muss nicht immer wahnsinnig teuer sein. Zudem gibt es Sportkurse, die als Prävention von den Krankenkassen empfohlen und teilweise oder gar vollständig gefördert und finanziert werden. Hier ist das Kind in den richtigen Händen. Unter fachkundiger Anleitung lernt es hier, wie es sich bewegen muss und kann. Es erkennt, welche Fähigkeiten es hat und wie flink und agil es ist. Auch eine kleine Belohnung, wie etwa ein lobendes Wort oder eine Medaille fördern den Drang sich zu bewegen. Das Kind erfährt, dass es etwas Positives erreicht.

Zu viel ist auch nicht gut

Viele Kinder neigen aufgrund ihres Übergewichtes dazu, schnell mal eine Diät und gleichzeitig viel Sport und Fitness zu machen. Vor allem, wenn sie in einem Alter sind, in dem sie die ersten Vorbilder entdecken, müssen die Eltern vorsichtig sein. Übergewicht bei Kindern ist das eine Problem, das nächste sind Essstörungen und Magersucht.

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Kopfschmerzen in der Schwangerschaft

Februar 18th, 2015

Die Nachricht, schwanger zu sein, ist erst einmal Grund zur Freude für die schwangere Frau. Doch manchmal wird das Glück über die eingetretene Schwangerschaft mehr oder weniger getrübt von Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit, Geruchsempfindlichkeit, Verstopfung oder Durchfall, Wassereinlagerungen oder auch Haarprobleme / Haarausfall.

Viele Frauen klagen aber auch über Kopfschmerzen in der Schwangerschaft. Doch da Schwangere keine Medikamente zu sich nehmen sollten, müssen werdende Mütter mit alternativen Möglichkeiten versuchen, ihre Kopfschmerzen zu bekämpfen und los zu werden, so dass das ungeborene Baby keine Schäden davon trägt.

 

Wie kommt es zu Kopfschmerzen in der Schwangerschaft?

 

Der Körper reagiert auf die schwangerschaftsbedingte Hormonumstellung mit Kopfschmerzen. Kopfschmerzen bei der schwangeren Frau können aber auch durch Stress, Anstrengung, Verspannung im Nacken, schlechte Raumluft oder bei Wetterfühligkeit ausgelöst werden.

Wer schwanger ist, und neben den Kopfschmerzen auch mit Erbrechen und Augenflimmern zu kämpfen hat, sollte diese Symptome sehr ernst nehmen und umgehend den Arzt oder die Hebamme aufsuchen. In einem solchen Fall kann es sich um eine Schwangerschaftsvergiftung, eine sogenannte Gestose, handeln.

 

Was kann man gegen Kopfschmerzen in der Schwangerschaft tun?

 

Wer schwanger ist, sollte mit Rücksicht auf das ungeborene Kind möglichst auf Kopfschmerztabletten verzichten. Keinesfalls sollten Medikamente, auch wenn sie nicht rezeptpflichtig sind, ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Es gibt eine ganze Reihe unbedenklicher Möglichkeiten, die bei Kopfschmerzen in der Schwangerschaft helfen können: Beispielsweise kann man Nacken und Stirn mit Heilpflanzenöl einmassieren.

Ein Spaziergang an der frischen Luft hilft ebenfalls. Wer schwanger ist und Kopfschmerzen hat, sollte sich tagsüber mehr Ruhe gönnen und öfter entspannen. Yoga und Autogenes Training wirken ebenfalls entspannend und lindern so indirekt Kopfschmerzen in der Schwangerschaft.

 

Zur Anbieter-Website:

http://www.vorname.com/ratgeber/gesund-fit/kopfschmerzen-schwangerschaft-1459/

Nie wieder schlechter Sex

Februar 15th, 2015

Über die Flaute im Bett beschweren, das kann doch jeder. Dabei liegt es an uns selbst alles besser zu machen, viel besser! 2015 könnte Euer erotischstes Jahr werden, sofern Ihr diese neun wichtigen Vorsätze befolgt!

 

9 Vorsätze, die jede Frau für 2015 fassen sollte und die garantieren, dass der Bettsport erfüllender denn je wird!

1. Schluss mit Orgasmuslügen

Den Orgasmus vorheucheln, das hat noch nie was gebracht. Vielleicht verletzen wir so kurzfristig sein Ego nicht, langfristig führt es jedoch nur zu extremem Frust im Bett. Ab jetzt stets ehrlich bleiben!

2. Schluss mit Verzicht auf Oralsex

„Er macht das eben einfach nicht gern“ ist der Satz, den keine Frau 2015 mehr sagen sollte. Klitorale Stimulierung ist wichtig, oftmals sogar der einzige Weg zum Orgasmus. Und mit seiner Zunge funktioniert es eben am besten.

3. Weg mit den Omaschlüpfern

Es ist ganz egal, ob Euch jemand in Unterwäsche sieht oder nicht: Mit einem Omaschlüpfer darunter hat keine Frau eine sinnliche Ausstrahlung, ganz einfach, weil sie sich darin nicht sexy fühlt.

4. Tacheles reden

Keine falsche Zurückhaltung oder Verlegenheit mehr: Sagt ihm, was Euch beim Sex gefällt und was nicht. Nicht mit Gesten oder Geräuschen. Kerle wollen Klartext und werden sich dafür erkenntlich zeigen.

In der Galerie: Was die Vagina mag und was sie nicht mag:

5. Endlich den G-Punkt finden

Der G-Punkt ist kein Mythos, es gibt ihn wirklich und jede Frau kann ihn finden und dann den Partner dorthin leiten. Die Suche beginnt auf Google, dann mit den Fingern. 30 Minuten konzentrierte Forschungsreise, und wir versprechen, Ihr habt ihn!

6. Immer bereit und geschützt

Warum die Kondome ihm überlassen? Jeder Single sollte das Verhütungsmittel stets bei sich tragen, wen er ausgeht. Das macht euch nicht zur Schlampe, sondern zur emanzipierten und vernünftigen Frau!

 

7. Kein Sex aus Verpflichtung

Keine Lust auf Sex? Dann habt auch keinen! Sex nur deshalb, weil er es will oder es an der Zeit wäre, bringt nichts als ein negatives Gefühl am Ende.

8. Keine Sorge um die Zahl

Auch Frauen sollten dringen damit aufhören sich über die Zahl ihrer Sexpartner Gedanken zu machen. Ihr habt Lust auf Sex mit der neuen Bekanntschaft? Dann los, denn was bei Männern okay ist, sollte es spätestens 2015 auch bei Frauen sein.

9. Mit Gewissheit ins neue Jahr

Wer schleppt die unangenehmen Tests ständig vor sich her? Wenn der letzte ungeschützte Verkehr drei Monate oder länger her ist, dann einfach einen Termin zum Bluttest vereinbaren und sichergehen, dass alles im grünen Bereich ist. Sich entspannt fühlen garantiert besseren Sex!

 

Von:

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Was kosten Infrarotheizungen?

Februar 8th, 2015

Was kosten Infrarotheizungen?


Wer sich für eine Infrarotheizung interessiert, stellt sich sicherlich irgendwann auch die Frage, was diese alternative Heiztechnologie eigentlich kostet.

Doch wer sich die Sonne ins Haus holen möchte, hat die Qual der Wahl. Es gibt derzeit sehr viele unterschiedliche Modelle von den verschiedensten Herstellern, Leistungen, Größen und Designs sowie Zusatzfunktionen, so dass die Frage nach dem Preis nicht ganz leicht zu beantworten ist.

Welche Bauart der Infrarotheizung verwendet werden sollte, ist abhängig vom Verwendungszweck und Einsatzort – und nicht zuletzt auch vom persönlichen Geschmack. Die Preise für Infrarotheizungen beginnen bei unter hundert Euro für sehr einfach Einsteigermodelle aus dem Baumarkt. Größere Modelle mit höherer Leistung oder spezielle Geräte können schnell mehrere hundert Euro pro Heizelement kosten. Die zum Teil gravierenden Preisunterschiede sind jedoch nicht immer nur von der Größe und der Qualität der Infrarotheizung abhängig. Es gibt mehrere unterschiedliche Faktoren, die den Preis einer Infrarotheizung beeinflussen. Daher kann es nicht schaden, sich diese Faktoren ein wenig genauer anzuschauen, um das Preis-/Leistungsverhältnis einer Infrarotheizung besser einschätzen zu können.

Leistung und Größe

Den größten Einfluss auf den Preis haben aber die Leistung und die Größe der Infrarotheizung. Diese sind abhängig vom Wärmebedarf und der Raumgröße. So kann es bei einem großen Raum beispielsweise wärmetechnisch sinnvoller sein, mehrere kleine Infrarotheizungen über den Raum zu verteilen als eine große zu installieren. Kleinere Geräte sind jedoch in Relation zu größeren und leistungsstärkeren Heizelementen teurer, was zu einer Preissteigerung zwischen 20 und 40 Prozent führen kann. Beispielsweise zahlt man für eine einfache Infrarotheizung mit 600 Watt Leistung ca. 220 Euro, so kosten zwei Heizelemente mit je 300 Watt bei gleichen Standards schon um die 300 Euro.

Optik, Funktion und Ausführung

Auch der Verwendungszweck und der Einsatzort haben Einfluss auf den Preis einer Infrarotheizung. Sollen sie sich außerdem nicht nur optisch, sondern auch durch ihre Farbe und Materialbeschaffenheit in die Raumumgebung einpassen, oder über spezielle Zusatzfunktionen verfügen, kommen spezielle Bauarten von Infrarotheizungen zum Einsatz. Spiegelheizungen im Badezimmer, Bilderheizungen im Wohnzimmer oder beschreibbare Tafelheizungen in Kinderzimmern oder Küche haben ihren Preis. Bei gängigen Modellen mit einer Leistung von 300 Watt muss man sich bei verschiedenen Ausführungen auf ungefähr folgende Preise einrichten:

  • Spiegelheizung: ca. 300 Euro
  • Marmorplatte: ca. 400 Euro
  • Bildheizung: ca. 180 Euro
  • Tafelheizung: ca. 270 Euro

Im Vergleich dazu erhält man bei Infrarotheizungen mit gleicher Leistung als einfache Ausführung weitaus günstiger:

  • Deckenheizelement: ca. 180 Euro
  • Standardinfrarotheizelement: 120 Euro

Marken und Siegel

Mit einem Mehrpreis muss man bei verschiedenen Marken und Herstellern rechnen. Diese Aufschläge werden in der Regel mit der Bekanntheit, Erfahrung, Kundenzufriedenheit und der Qualität einer Marke bzw. eines Herstellers begründet.

Darüber hinaus erfüllen die Infrarotheizungen vieler Hersteller besondere Kriterien, die durch Prüfsiegel und Zertifikate nachgewiesen werden, z. B. für besonders umwelt- und klimafreundliche Produkte, spezielle Sicherheits- oder Qualitätsnormen. Die Kosten für die Prüf- und Zertifizierungsverfahren werden anteilig in den Verkaufspreis der Infrarotheizung eingerechnet.

Thermostate und Zubehör

Ebenfalls einen nicht unwesentlichen Einfluss auf den Verkaufspreis haben Zusatzfunktionen, Thermostate und Zubehör. Thermostate und Zubehör dienen der bedarfsgerechten und komfortablen Regelung der Infrarotheizung. Eine vermeintlich günstige Infrarotheizung kann durch zusätzliche Anschaffungskosten für Thermostate, Regler und anderer Zubehör letztlich teurer werden als eine Infrarotheizung, die damit von vorneherein ausgestattet ist.

 

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Fußball: Schädigen Kopf­bälle auf Dauer das Gehirn?

Januar 22nd, 2015

Im Extremfall prallt ein Fußball mit 100 Stundenkilo­meter auf den Kopf eines Spielers, wenn er ihn als Kopf­ball annimmt. Eltern von US-Fußball­junioren sorgen sich, dass Kopf­bälle im Fußball dem Gehirn lang­fristig schaden können. Sie fordern strengere Regeln und haben kürzlich gegen den Welt­fußball­verband Fifa und mehrere US-Fußball­verbände Klage einge­reicht. test.de sprach mit Experten, um zu klären, wie groß die Gefahr durch Kopf­bälle wirk­lich ist.

Eltern von US-Juniorfuß­ballern in Sorge

In Deutsch­land ist Fußball traditionell die beliebteste Sport­art bei Kindern und Jugend­lichen. Für 2014 registrierte der Deutsche Fußball­bund fast 1,9 Millionen Junior­mitglieder bis 18 Jahre. Mitt­lerweile wächst auch beim US-Nach­wuchs die Fußball­begeisterung – doch Mütter und Väter sind nicht immer begeistert vom Soccer. Sie fürchten unter anderem Gehirn­erschütterungen und chro­nische Hirn­schäden durch Kopf­bälle. Deshalb haben Eltern von Juniorfuß­ballern in den USA Ende August 2014 US-Fußball­verbände sowie die Welt­fußball­organisation Fifa vor einem Gericht in Kalifornien verklagt: Die Fußball­regeln reichen ihrer Einschät­zung nach nicht aus, um beispiels­weise vor Kopf­ball-Folgen zu schützen und sollten daher verschärft werden. In vielen Sport­arten, die in den USA populär sind, wie Base­ball, Eis­hockey und American Football, ist das Tragen eines Kopf­schutzes üblich. Die Fifa wollte sich auf Anfrage von test.de nicht zu dem aktuellen Gerichts­verfahren äußern. Laut medizi­nischen Fachleuten der Fifa werden die Auswirkungen des Kopf­ball­spiels aber erforscht.

Studien deuten Risiken an

In den vergangenen Jahren erschienen verschiedene Studien, die einen Zusammen­hang zwischen intensivem Kopf­ball­spiel, Hirn­ver­änderungen und kognitiven Defiziten andeuten: So analysierten etwa Wissenschaftler der New Yorker Yeshiva Universität per diffusions­gewichteter Magnetresonanztomografie unnormale weiße Stellen im Gehirn von Fußballern, die laut eigener Angaben jeweils mehr als 885 Bälle im Jahr köpfen (Soccer Heading Is Associated with White Matter Microstructural and Cognitive Abnormalities). Diese Spieler schnitten bei kognitiven Tests schlechter ab als Spieler, die seltener köpften. Auch ein Forscher­team aus den USA und Deutsch­land hatte in den Gehirnen von Profifuß­ballern im Vergleich zu Leistungs­schwimmern groß­flächigere Veränderungen in der weißen Substanz entdeckt, die für die Nerven­kommunikation bedeut­sam ist (White Matter Integrity in the Brains of Professional Soccer Players Without a Symptomatic Concussion). Die Autoren schließen einen Zusammen­hang zum Kopf­ball­spiel nicht aus. Allerdings räumen sie selbst metho­dische Grenzen ihrer Studien ein – nur wenige Dutzend Probanden, kein Lang­zeitfokus.

Gehirn­erschütterungen nach Zusammenprall

Der Kinder­chirurg Professor Peter P. Schmittenbecher vom Klinikum Karls­ruhe, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie, hält das Risiko durch Kopf­bälle bei Kindern und Jugend­lichen für trag­bar. Es lägen keine evidenz-basierten Studien vor, die Anlass zur Sorge gäben. Auch zu akuten Verletzungen führten Kopf­bälle nur sehr selten. „Von etwa 14 000 Notfällen, die wir im Klinikum Karls­ruhe jähr­lich versorgen, sind Unfälle durch Kopf­bälle die absolute Ausnahme“, sagt Professor Schmittenbecher. Viel häufiger verursachten Kopf-an-Kopf-Zusammen­stöße beim Fußball Gehirn­erschütterungen und Prel­lungen. Das bestätigt auch die jüngste Verletzungs­studie des europäischen Fußball-Dach­verbands Uefa für Top-Profi-Clubs. Danach gehen nur etwa 0,5 Prozent der Verletzungen auf das Konto von Kopf­bällen. Deutlich mehr Kopf­verletzungen entstehen danach durch den Zusammenprall mit Torpfosten oder Mitspielern. Als besonders gefähr­lich gelten sogenannte Quer­schläger – Bälle, die während des Spiels den Kopf unvor­hergesehen mit Wucht treffen. Sie können lebens­bedrohliche Hirn­blutungen auslösen.

Biomechaniker setzen auf Technik und Training

Biomechaniker der Deutschen Sport­hoch­schule in Köln beschäftigten sich mit den Risiken des Kopf­ball­spiels aus bewegungs­wissenschaftlicher und traumatologischer Sicht. „Hart geschossene Fußbälle mit Spitzen­geschwindig­keiten bis zu 100 Stundenkilo­metern werden nur selten in Anflug­richtung zurück beschleunigt“, erklärt Erich Kollath von der Sport­hoch­schule Köln. Daher wirke meist nur ein Teil der Kraft auf den Kopf. Zudem entständen die meisten Kopf­ball­situationen nach Flanken, bei denen der Ball bei weitem nicht Maximal­geschwindig­keit habe. Kollath ist über­zeugt, dass ein adäquates Techniktraining Risiken verringern kann: „Vor der Kontakt­phase beim Kopf­ball sollte der Spieler eine Ausholbewegung in entgegen­gesetzter Richtung ausführen.“ Zudem sollten die Augen möglichst lange offen bleiben, um die Flugbahn des Balls besser abschätzen zu können und ihn dann präzise mit der Stirn zu treffen. Kräftige Nacken- und Rück­muskeln trügen dazu bei, die einwirkende Kraft besser zu verteilen. Wichtig: „Bei einem Kinder- und Jugend­training sollten maximal drei Serien von jeweils zehn Kopf­bällen mit alters­gemäßen Bällen durch­geführt werden“, rät Kollath. Dazwischen seien Pausen von sieben bis zehn Minuten wichtig. Als Spiel­element gewinne der Kopf­ball über­dies erst ab der C-Jugend vermehrt an Bedeutung, also ab 13 Jahren. Dann erst werde aus tech­nisch-taktischer Sicht das Spiel über Außen mit Flanken vor das Tor bedeut­samer.

Den richtigen Ball wählen

Die Wucht von Kopf­bällen lässt sich auch durch passende Bälle verringern. Je nach Alter sollten Fußball­trainer beim Kopf­ball­training Bälle aus leichtem Material einzusetzen, empfiehlt Kollath. Dazu eigneten sich im Vorschul­alter Schaum­stoff- und Softbälle. Bei Kindern bis zehn Jahren sollten zwischen­durch spezielle Light-Bälle zum Einsatz kommen. „Dadurch verlieren die Kinder die Angst vor dem Kopf­ball­spiel und können sich auf die Aneignung der richtigen Technik konzentrieren“. Biomecha­nische Messungen hätten ergeben, dass sich neben der Anflug­geschwindig­keit auch der Luft­druck eines Balls auf den Aufprall auswirke. Er darf laut Richt­linien von 0,6 bis 1,1 bar variieren, sollte beim Kopf­ball­training aber keinesfalls ausgeschöpft sein. Der Deutsche Fußball­bund empfiehlt für Kinder- und Jugend­training zudem kleinere und leichtere Bälle. Ein Wett­kampf­ball sollte bis einschließ­lich E-Jugend maximal 290 Gramm wiegen, ein herkömm­licher Fußball bringt bis zu 450 Gramm auf die Waage. Egal, ob beim Amateur- oder Profifuß­ball – längst rollen Bälle mit einer wasser­abweisenden Schutz­schicht über den Rasen. Die saugen sich – anders als früher die offenporigen Lederbälle – nicht mit Wasser voll und werden bei Nässe nicht schwerer.

Kopf­schutz über­zeugt nicht

Besonders in den USA diskutieren Fachleute seit Jahren, ob ein spezieller Kopf­schutz vor Gehirn­erschütterungen schützen kann. In den Vereinen dort tragen vor allem Frauen und jüngere Spieler einen stirnband­ähnlichen Schutz. Die Fifa hat das genehmigt. Wissenschaftler der Universität Northern Kentucky beschrieben 2009 in einer Über­blicks­studie, dass noch Forschungs­bedarf beim Thema Kopf­schutz bestehe (Protective Headgear for Soccer Players: An Overview). Offen­bar können handels­übliche Modelle Schädel und Hirn bei Zusammen­stößen schützen, der Nutzen bei Kopf­bällen ist noch nicht belegt. Doch Ingenieure tüfteln an neuen Materialien: 2014 präsentierten indonesische und malaysische Forscher einen Test, wonach ein Kopf­schutz aus dem Schaum vom Knieschützern die Wucht von Kopf­bällen dämpfen kann (Impact-absorbing Materials in Reducing Brain Vibration Caused by Ball-to-head Impact in Soccer).

Kopf­bälle machen Spiel spannend

„Beim Fußball besteht eben ein gewisses Verletzungs­risiko“, sagt der Kinder­chirurg Schmittenbecher. Er hält es trotzdem für sinn­voll, wenn Kinder Fußball spielen. Durch Inaktivität entständen neue Risiken wie Überge­wicht, Gelenk­probleme und Diabetes. Diese Einschät­zung dürfte Fußball­taktiker freuen: „Mit Kopf­bällen können vor dem gegnerischen Tor gefähr­liche Situationen entstehen“, schreibt der Deutsche Fußball­bund in seinen Trainings­empfehlungen für C-Jugend-Spieler. Die Welt­meisterschaft in Brasilien habe gezeigt, dass Flanken und Stan­dard­situationen durch kopf­ball­starke Spieler an Durchschlags­kraft gewinnen.

Fazit: Eltern sollten Training beob­achten

Es liegen keine über­zeugende Studien vor, die gesundheitliche Schäden durch moderates Kopf­ball­spielen im Kinder-, Jugend- und Amateurfuß­ball nach­weisen. Allerdings raten Experten, Kopf­bälle im Kinder- und Jugend­fußball oft auch mit leichteren Bällen und grund­sätzlich nicht im Über­maß zu trainieren. Eltern von Vereins-Fußball­junioren können sich bei den Trainern erkundigen, wie oft und mit welchem Ball­material sie Kopf­bälle einüben. Das größte Risiko für Gehirn­erschütterungen und andere schwerwiegende Kopf­verletzungen entsteht beim Fußball offen­bar, wenn Spieler mit den Köpfen oder Pfosten zusammen­stoßen. Aber egal, was die Ursache ist: Sobald der Verdacht einer Gehirn­erschütterung besteht, sollten betroffene Spieler sofort mit dem Spiel aufhören und einen Arzt aufsuchen. Möglicher­weise wird der eine längere Fußball­pause verordnen, weil Gehirn­erschütterungen ausheilen müssen.

 

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Nacht­blindheit: Wenn Dunkelheit zum Problem wird

Januar 3rd, 2015

Wer einen schlecht beleuchteten Raum betritt, sieht zunächst wenig – das Auge gewöhnt sich aber an die Dunkelheit. Wer nacht­blind ist, wartet darauf vergebens. Das Sehvermögen bleibt bei Dämmerung oder Nacht vermindert. Häufige Ursache: Bestimmte Zellen der Netzhaut funk­tionieren nicht richtig. Die Stäbchen, also die Sinnes­zellen für hell und dunkel, arbeiten dann nur noch einge­schränkt oder gar nicht. Nacht­blindheit kann vererbbar sein, so wie bei der Augen­krankheit Retino­pathia pigmentosa – oder Folge eines Diabetes. In Entwick­lungs­ländern ist oft ein Mangel an Vitamin A die Ursache, bei uns eher selten. Wer an grauem Star leidet, sieht durch die Trübung der Linse im Dunkeln zwar verschwommen und fühlt sich von Licht geblendet – nacht­blind ist er nicht.

Tipp: Wer nachts schlecht sieht, sollte beim Augen­arzt die Ursache klären lassen. Und er sollte darauf verzichten, sich bei Dunkelheit ans Steuer zu setzen.

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